Familienkonzern eröffnet neues Werk in Baden-Württemberg

Ein Luftbild eines großen, abgelegenen Werks/einer industriellen Produktionsstätte mit mehreren Gebäuden, Nutzfahrzeugen und Parkplätzen. Im Hintergrund schließt eine leere Feldfläche die gewaltige industrielle Anlage an.
Symbolbild © imago/Rainer Weisflog

Ein Familienkonzern eröffnet ein neues Werk in Baden-Württemberg, welches rund 500 neue Arbeitsplätze in der Region schaffen soll. Hier gibt es die Einzelheiten zur neuen Produktionsstätte.

Endlich einmal eine erfreuliche Nachricht: Ein großes Familienunternehmen eröffnet neues Werk in Baden-Württemberg. Hiermit werden etwa 500 neue Arbeitsplätze geschaffen. Das sind die Details.

Familienunternehmen weiht neues Werk ein

Gab es zuletzt vor allem Meldungen zu Schließungen und Insolvenzen deutscher Unternehmen, gibt es für unsere Region endlich wieder gute Neuigkeiten. Ein schwäbisches Familienunternehmen eröffnete am 3. Mai ein neues Werk in Baden-Württemberg. Um genau zu sein, liegt die rund 25.000 Quadratmeter große Produktionsstätte in Rangendingen im Zollernalbkreis. Der bekannte Familienkonzern hat hierfür satte 90 Millionen Euro in die Hand genommen.

Nach circa drei Jahren Bauzeit starte jetzt endlich die Inbetriebnahme, verkündet das Unternehmen stolz. Zur Einweihung kamen unter anderem exklusiv geladene Gäste wie Bundesfinanzminister Christian Lindner sowie die Wirtschaftsministerin aus Baden-Württemberg Nicole Hoffmeister-Kraut. Mit dem teuersten neuen Werk der Firmengeschichte wolle man den Standort Baden-Württemberg stärken und künftig die weltweiten Kapazitäten besser abdecken.

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500 neue Arbeitsplätze am Standort geplant

Bereits 1851 wurde das erfolgreiche Familienunternehmen in Tübingen gegründet. Seither hat sich Erbe Elektromedizin auf der ganzen Welt einen großen Namen in der Medizintechnik gemacht. Daher stellt das neue Werk in Baden-Württemberg einen wichtigen Schritt in der Unternehmensgeschichte dar. Durch die neue Produktionsstätte entstehen nach derzeitigen Prognosen etwa 500 neue Arbeitsplätze. Vor Ort sollen sowohl die Produktion, Produktentwicklung, Logistik und Verwaltung stattfinden.

Doch damit nicht genug, denn das Werk zeichnet sich durch einen weiteren positiven Aspekt aus. Der Bau stand ganz im Fokus der Nachhaltigkeit. Neben der Verwendung von ökologischen Baustoffen spielte auch die Energieeffizienz eine wichtige Rolle. Wie CEO Christian O. Erbe bekannt gab, versorge sich das Werk über eine auf dem Dach installierte Photovoltaikanlage selbst mit Strom. Man sei damit Vorreiter in der Region. Im Vergleich zu anderen Produktionsstätten ähnlicher Größe benötige man lediglich 40 Prozent von deren Energiebedarf.