Feuer-Drama bei einem Faschingsumzug in Baden-Württemberg

Feuerwehreinsatz an Fasching in Baden-Württemberg
Symbolbild © imago/Einsatz-Report24

Großer Schock: Bei einem Faschingsumzug in einer Stadt in Baden-Württemberg kam es plötzlich zu einem Feuer an einem der Umzugswagen. Mehrere Menschen wurden bei dem Zwischenfall verletzt.

Die fünfte Jahreszeit hat längst begonnen und überall in Deutschland werfen sich die Menschen anlässlich des Faschings in ihre Kostüme. Doch wo viele Menschen aufeinandertreffen und gemeinsam feiern, kommt es hin und wieder auch zu gefährlichen Zwischenfällen. So kam es vorgestern am 4. Februar bei einem Faschingsumzug in Baden-Württemberg zu einem Brand. Mehrere zehntausend Menschen waren bei dem Umzug vor Ort und haben die Katastrophe miterlebt. Auch wenn das Schlimmste rechtzeitig verhindert werden konnte, kam es zu einigen verletzten Personen. Wir berichten, was vorgefallen war.

Die Ursache

Bei einem Faschingsumzug in der Stadt Kehl in Baden-Württemberg brach 04. Februar gegen 15 Uhr ganz plötzlich ein Feuer aus. Während der Fastnachtsumzug durch die vollen Straßen der Stadt im Ortenaukreis fuhr, fing ein Anhänger einer der Wagen Feuer und stand schnell komplett in Flammen. Im Schock sprangen einige Menschen aus dem Wagen auf die Straße, um sich schnellstmöglich in Sicherheit zu bringen.

Lesen Sie auch
Firma aus Baden-Württemberg erhält einen 630-Millionen-Auftrag

Bei dem Anhänger handelte es sich um einen Teil der Phasenachtgruppe aus dem Glottertal, welche insgesamt aus 63 Wagen bestand. Die Flammen haben das betroffene Fahrzeug, welches als Holzschiff gestaltet war, größtenteils zerstört. Die Verantwortlichen haben den Brand zwar sofort gestoppt, doch bis zum Abtransport des Wagens vergingen insgesamt zwei Stunden.

Viele Verletzte

Der Faschingsumzug am Sonntag ist ein echtes Highlight in Baden-Württemberg und bei vielen Menschen in der Gegend überaus beliebt. Nach Angaben der Veranstalter kam es in der Vergangenheit noch nie zu einem solchen Unglück. Bei dem Zwischenfall reihte sich ein Unglück an das nächste, denn nach heutigem Wissensstand kam es aufgrund der Verpuffung eines Aggregats unglücklicherweise zu dem Brand.

Dabei wurden insgesamt sieben Menschen verletzt, denen jedoch nicht so schnell wie ursprünglich geplant geholfen werden konnte. Denn während 16 Feuerwehrkräfte damit beschäftigt waren, das Feuer einzudämmen, suchte der Rettungshubschrauber vergeblich einen Landeplatz in dem Gewusel. Lange kreiste er über dem Geschehen, fand aber keine Landemöglichkeit, bis er letztendlich auf dem Flugplatz Kehl-Sundheim heruntergehen konnte.