Größte Quelle Deutschlands befindet sich in Baden-Württemberg

Wasserfall auf den Philippinen
Symbolbild © istockphoto/MARY GRACE VARELA

Das Bundesland Baden-Württemberg ist nicht umsonst sehr beliebt bei Touristen, denn es hat einiges zu bieten. Beispielsweise befindet sich in der Nähe des Bodensees die größte Quelle Deutschlands.

Der Tourismus in Deutschland ist innerhalb der letzten Jahre immer beliebter geworden. Kein Wunder, denn die Republik punktet mit farbenfrohen Großstädten, beeindruckenden Bauten und einzigartigen Naturspektakeln. Ein beliebtes Ziel ist Baden-Württemberg, denn hier lädt der Schwarzwald zum Wandern und der Bodensee zum Schwimmen ein. Doch das Bundesland hat noch mehr zu bieten, denn unter anderem befindet sich in einem kleinen Ort auch die größte Quelle Deutschlands. Noch ist sie recht unbekannt, weshalb sich ein Besuch besonders lohnt.

Ganz schön versteckt

Die größte Quelle Deutschlands befindet sich ganz in der Nähe des Bodensees. Wer in der Gegend Urlaub macht und fernab von Touristenmassen auf Entdeckungstour gehen möchte, sollte einen Ausflug nach Aach machen. Die kleine Stadt mit gerade einmal 2.400 Einwohnern liegt mitten auf einem Berg und wird von Mauern eingegrenzt.

Die charmante Kleinstadt punktet außerdem mit der Aachquelle, welche die größte ihrer Art in Deutschland ist. Mittlerweile hat sich ein kleiner See um die sprudelnde Höhle mit 18 Metern Tiefe gebildet. Das Wasser bezieht der sogenannte Aachstopf vor allem aus der Donau. Der Fluss versinkt im Ort Fridingen und von dort aus fließt das Wasser unterirdisch bis zur Quelle, wo es dann wieder an die Oberfläche sprudelt.

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Eine besondere Quelle

Das Wasser beendet seine Reise jedoch nicht vollends in der Quelle, sondern erschafft dort einen neuen kleinen Fluss. Die Radolfzeller Aach, welche ihren Weg dann zurück in den Bodensee findet. Von dort aus gelangt das Wasser zurück in den Rhein, um sich schlussendlich mit der Nordsee zu vereinigen.

Die Quelle ist nicht nur die größte in Deutschland, sie ist auch etwas ganz Besonderes. Denn dabei handelt es sich um eine sogenannte Karstquelle. Das bedeutet, dass ihr Wasser durch Regionen fließt, in denen durch die Löslichkeit von Gestein ober- sowie unterirdische Formen entstanden sind. Die kleine Stadt Aach liegt in einer solchen Region, denn Vulkane hatten in der Vergangenheit einen großen Einfluss auf die Gestaltung der Landschaft.