Hunde betroffen: Seuche breitet sich in Baden-Württemberg aus

Frauen gehen mit ihrem Hund spazieren.
Symbolbild

In Baden-Württemberg breitet sich derzeit eine Seuche aus. Und von dieser sind auch Hunde betroffen. Die Halter sind besorgt. Auf Folgendes sollte man jetzt achten.

Besitzer von Hunden, aber auch Katzen, müssen jetzt aufpassen. Denn offenbar breitet sich derzeit eine Seuche in Baden-Württemberg aus, die es in sich hat. Hier erfahrt ihr mehr.

Große Gefahr für Haustiere

Die Rede ist von der sogenannten Aujeszkysche Krankheit – abgekürzt AK. Sogar das Veterinäramt warnt vor der Krankheit, die ganz besonders für Hunde und Katzen gefährlich ist. Lediglich für Menschen, Primaten und Pferde stellt die Krankehit keine Gefahr dar. Für den besten Freund des Menschen und auch Katzen hingegen besteht ein Risiko. Beide Tierarten sterben an der AK-Krankheit. Das Schlimme: Weder für Hunde noch Katzen gibt es eine Therapie oder Schutzimpfung gegen diese Seuche. So musste man erst vor einiger Zeit einen Jagdhund mit AK einschläfern lassen. Es wird geraten, Hunde an der Leine zu behalten und immer einen guten Blick auf die Tiere zu werfen.

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Ist ein Hund an AK erkrankt, so fängt er an, sich an Lippen, Stirn, Wangen, Augen und Ohren zu kratzen. Nach einiger Zeit treten dann Fieber, Schluckbeschwerden, Atemnot sowie Lähmungserscheinungen und Störungen in der Bewegung auf. Spätestens drei Tage nachdem diese Probleme auftreten, stirbt das Tier.

Bereits kurzer Kontakt reicht für Infektion

Die AK-Krankheit wird durch den Kontakt mit einem Wildschwein übertragen, genauer gesagt mit der Körperflüssigkeit eines der Tiere. Dabei reicht es schon, wenn der Hund nur an dem Schwein schnuppert.

Aus diesem Grund rät man Jägern im Main-Tauber-Kreis aktuell dazu, Hunden und auch anderen Tieren wie Katzen keine Wildschweine mehr zu verfüttern. Denn auch gefrorenes Wildschweinfleisch kann noch infiziert mit dem Virus sein. Zudem können auch Schweine betroffen sein, die in Ställen gehalten werden. Damit sich Hunde und Katzen nicht infizieren, werden Halter dazu aufgefordert, die bekannten Sicherheits- und Hygienemaßnahmen genau einzuhalten. Zudem sollte man bei einem Verdacht auf Infektion das Veterinäramt informieren.