Katzen sollen nur bei zwei Voraussetzungen nach draußen

Eine Katze auf der Jagd in der Natur.
Symbolbild © istockphoto/Nils Jacobi

Obwohl sie zu den beliebtesten Haustieren in Deutschland zählen, geht von ihnen eine große Gefahr aus. Aus diesem Grund sollen Katzen nur bei zwei Vorraussetzungen nach draußen.

Medienberichten zufolge soll es bis zu 16, 7 Millionen Katzen in den deutschen Haushalten geben. Damit ist der Stubentiger sogar noch beliebter als der Hund. Dabei haben die niedlichen Tiere mit dem weichen Fell und dem sanften Schnurren sich ihren Platz nicht nur in die Herzen, sondern auch in die Wohnungen, Häuser und ganz besonders Gärten der Menschen geschlichen. Und genau hier liegt das Problem. Immer mehr Menschen fordern jetzt, dass Katzen nur bei zwei Voraussetzungen nach draußen sollen.

So gefährlich sind Freigänger-Katzen wirklich

Was wohl nur die wenigsten Besitzer über ihre schnurrenden Stubentiger wissen: sie können sehr gefährlich sein. Vor allem, wenn es sich um eine Freigänger-Katze handelt.
Die Tiere sind mit einem natürlichen Jagdtrieb ausgestattet, auf denen auch der Mensch keinen Einfluss hat, doch genau dieser Trieb verändert das natürliche Biotop in der näheren Umgebung des Haustieres. So sterben rund 200 Millionen Vögel jedes Jahr durch die Katze, das zumindest, lässt der, Naturschutzbund NABU verlauten. Damit dezimieren die kleinen Räuber die ohnehin schon angegriffenen Vogelbestände in bestimmten Umgebungen. Und da inzwischen immer mehr Menschen Katzen halten, kippt das natürliche Gleichgewicht zwischen Beute und Räubern immer mehr. Deswegen ist es ratsam, die Katzen nur noch unter zwei Voraussetzungen nach draußen zu lassen.

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Zum Schutz der Umwelt und Natur

Zum einen wird von Experten dazu geraten, den Stubentiger vor dem ersten Freigang zu sterilisieren oder zu kastrieren. Dadurch wird ausgeschlossen, dass sich die Tiere weiterhin unkontrolliert vermehren und verwilderte Katzen weniger Nachwuchs großziehen. Zum anderen zeigen kastrierte Katzen einen verminderten Jagdtrieb und sind im Allgemeinen friedlicher.

Auch ein Halsband mit einem Glöckchen kann eine Voraussetzung sein, um Katzen sicher nach draußen zu lassen. Das Klingeln warnt potenzielle Beutetiere vor und sie können schnell verschwinden. Zusätzlich wird dazu geraten, Katzen in den frühen Morgenstunden des Frühjahres besser noch nicht vor die Tür lassen. In dieser Morgendämmerung sind die häufig noch sehr schutzlose Jungvögel unterwegs, die gegen die Katze keine Chance haben.