Maßnahmen: Trinkwasser darf nicht benutzt werden in Baden-Württemberg

Symbolbild

Im Garten werden häufig große Mengen Wasser benötigt. Für den Pool oder die Bewässerung der Pflanzen, damit ist jetzt Schluss. 

Bei den sommerlichen hoch Temperaturen ist der Wasserverbrauch besonders hoch. Die Pflanzen trocknen ohne die richtige Bewässerung aus und auch der Pool wird bei diesen Temperaturen aufgefüllt. Manche Städte greifen nun zu drastischen Maßnahmen und haben ein Verbot der Nutzung eingeführt.

Wer ist von dem Verbot betroffen?

In Neuffen (Landkreis Esslingen), wurde ein Verbot erlassen, um das Trinkwasser zu sparen. So dürfen Bürger der Stadt Leistungswasser nicht für Gärten und Pools nutzen. Selbst das Auto zu putzen, ein Planschbecken zu befüllen oder die Terrasse mit Wasser abzuspritzen kann zu einem Verstoß führen. Betroffen sind auch Sportplätze, diese benötigen nämlich viel Wasser und bringen somit eine große Verschwendung mit sich.

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Seit Freitag gibt es ein weiteres Verbot, welche die Wasserentnahme aus Seen, Bächen und Flüssen untersagt. Selbst dann, wenn nur ein Eimer oder eine Gießkanne abgezapft wird. Landwirtschaftliche Betriebe dürfen mit einer Genehmigung weiterhin das Wasser nutzen. Die Feuerwehr hat ebenfalls eine Erlaubnis für die Benutzung in Brandfällen.

Wieso greife die Stadt zu solchen Maßnahmen?

Die Maßnahme erscheint sehr drastisch, doch nicht unbegründet. Denn die Menschen können Vorort sonst nicht mehr mit ausreichend Trinkwasser versorgt werden.

Die Entscheidung des Landratsamts wird damit begründet, dass kleine Gewässer von der Hitze stark betroffen sind und austrocknen infolgedessen. Fische und Pflanzen leiden sehr unter dem niedrig Wasser.  Durch welches der Sauerstoffgehalt im Wasser niedriger wird und die Temperaturen im Wasser ansteigen. Das Verbot gilt voraussichtlich bis Ende August.