Nach 50 Jahren: Unternehmen aus Baden-Württemberg pleite

Techniker an einer Maschine.
Symbolbild © istockphoto/Ton Photograph

Klimawandel, Inflation und der Krieg in der Ukraine machen es vielen Unternehmern schwer, ihren Betrieb weiterzuführen. Nun geht nach 50 Jahren ein bekanntes Unternehmen in Baden-Württemberg pleite und muss wohl viele Mitarbeiter in die Arbeitslosigkeit entlassen.

Das Statistische Landesamt hat keine erfreulichen Zahlen zu vermelden. Nach offiziellen Angaben mussten allein in Baden-Württemberg in den ersten sieben Monaten über 1.000 Unternehmen Insolvenz anmelden. Im Zuge der Inflation stiegen die Preise immer weiter und machten die Unternehmen zahlungsunfähig. Inzwischen sind hohe Schulden für Personal, Energie und Rohstoffe aufgelaufen und das Unternehmen aus Baden-Württemberg geht pleite. Ein trauriges Ende nach einer so langen Firmengeschichte.

Unternehmen aus Baden-Württemberg pleite

Nun haben wir in den letzten Monaten und Jahren schon über mehrere insolvente Unternehmen berichtet, die nicht mehr in der Lage waren, weiter zu bestehen. Andere haben es geschafft, aus der Insolvenz herauszukommen und sich neu aufzustellen. BBS ist ein sehr bekannter Felgenhersteller, der bereits zum vierten Mal Insolvenz anmelden musste. Doch jetzt gibt es plötzlich positive Nachrichten für die Mitarbeiter. Es hat sich nämlich ein Investor gefunden, der wohl die Arbeitsplätze retten will.

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Neuer Investor möchte Arbeitsplätze retten

Wer sich kurz mit der Marke BBS beschäftigt, wird schnell feststellen, dass es sich um ein Traditionsunternehmen aus Baden-Württemberg handelt, das seit 1970 besteht. Ursprünglich wurden Felgen für den Motorsport hergestellt. Im Laufe der Jahre hatte man sich ein großes Know-how und einen umfangreichen Erfahrungsschatz angeeignet.

Davon will nun ein neuer Investor profitieren. Die ISH Group hat sich einiges vorgenommen und möchte das Unternehmen in eine neue Ära begleiten. Dazu gibt es jetzt auch eine offizielle Pressekonferenz. Immer wieder gibt es Investoren aus dem Ausland, die sich für deutsche Unternehmen interessieren und diese restrukturiert weiterführen wollen. In diesem Fall klingt das erst einmal gut, auch wenn man davon ausgehen kann, dass sicherlich nicht alle Arbeitsplätze gerettet werden können.