„Tragisches“: Traditionsfirma aus Baden-Württemberg ist pleite

Eine modern eingerichtete Küche in braun und schwarz.
Symbolbild © istockphoto/hikesterson

Eine Traditionsfirma aus Baden-Württemberg, welche etwa 400 Mitarbeiter an 27 Standorten beschäftigt, ist nun pleite. Insolvenzverwalter konnten bisher nur für vier Filialen in Deutschland Zukunftslösungen finden.

Eine einst blühende Traditionsfirma im Bereich Raumausstattung mit Sitz in Baden-Württemberg ist pleite und findet nun ein tragisches Ende. Ein Insolvenzverwalter hat für vier der 27 Niederlassungen eine Lösung gefunden. Trotzdem stehen die meisten Mitarbeiter und Standorte ohne Aussicht auf Rettung vor dem Aus.

Insolvenzverwalter konnten nur vier der 27 Filialen retten

Im Februar dieses Jahres begannen sich Gerüchte zu verbreiten, dass die angesehene Firma mit Problemen bei der Gehaltsauszahlung und geschlossenen Geschäften zu kämpfen hatte. Nur kurze Zeit später wurde klar: TTL OP aus Baden-Württemberg musste Insolvenz anmelden. Die Firma, auch bekannt als „TTL – Mein Raumausstatter“, war über viele Jahre hinweg ein wichtiger Teil der Wirtschaft im Süden Deutschlands. Sie beschäftigte etwa 400 Mitarbeiter in 27 Niederlassungen, vor allem in Baden-Württemberg. Trotz intensiver Verhandlungen und Bemühungen der Insolvenzverwalter konnten nur für vier Filialen Zukunftslösungen gefunden werden. Die übrigen Standorte und die meisten Arbeitsplätze blieben ungesichert. Diese Nachricht kam überraschend für die Belegschaft und die Region. Viele hatten gehofft, dass die traditionsreiche Firma gerettet werden könnte.

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Die meisten Mitarbeiter stehen vor einer unsicheren Zukunft

Die Insolvenzverwalter Steffen Beck und Matthias Lehr von der Ulmer Anwaltsfirma PLUTA haben verkündet, dass eine neu gegründete Sicherungsgesellschaft die Standorte in Dillingen, Heilbronn, Schwäbisch Gmünd und Aalen übernehmen wird. Trotz dieser Entwicklung ist das Ausmaß der Tragödie offensichtlich. Die meisten Geschäftsstellen und Mitarbeiter sind von der Insolvenz betroffen und stehen vor einer ungewissen Zukunft. Dies zwingt die Mitarbeiter dazu, aktiv nach neuen Arbeitsplätzen Ausschau zu halten. Auch wenn die Insolvenzexperten betonen, dass es in der Region einen Bedarf an engagierten Arbeitskräften gibt und bereits einige Mitarbeiter neue Stellen gefunden haben, bleibt die Lage für viele schwierig. Die Schließung eines so renommierten Unternehmens wie TTL OP sendet auch ein Alarmsignal an die Wirtschaftslandschaft der Region.