Zwei weitere Galeria-Kaufhof-Filialen bleiben im Südwesten

Mehrere Personen stehen vor dem Eingang einer Galeria Kaufhof Filiale. Über der Tür ist ein großes, grünes Logo zu sehen.
Symbolbild © istockphoto/Lichtwolke

Zwei weitere Filialen von Galeria Kaufhof bleiben im Südwesten Deutschlands bestehen – sie konnten gerettet werden. Sowohl Mitarbeiter als auch Kunden können sich über die bleibenden Einkaufsmöglichkeiten freuen.

Die Perspektive für viele Filialen dieser Kaufhauskette schien fragwürdig zu sein, aber jetzt gibt es überraschende Entwicklungen. Trotz der angekündigten Schließungen bleiben zwei weitere Filialen von Galeria Kaufhof im Südwesten Deutschlands bestehen.

Überraschender Sinneswandel bei Galeria Kaufhof

Im Mai war die Übernahme der insolventen Kaufhauskette Galeria Kaufhof ein heißes Thema. Die neuen Besitzer planten, die meisten der Geschäfte zu übernehmen, aber auch 16 Filialen im ganzen Land zu schließen. Diese Entscheidung betraf auch Geschäfte in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz, darunter Standorte in Mannheim, Leonberg, Mainz und Trier. Doch jetzt hat das Unternehmen überraschend einen Sinneswandel angekündigt. In einer aktuellen Pressemitteilung teilte Galeria Kaufhof mit, dass von den noch verbleibenden 90 Standorten in Deutschland ganze 82 weiterbetrieben werden sollen – eine erhebliche Steigerung im Vergleich zu den vorherigen Zahlen. Zu den geretteten Standorten gehören auch zwei Geschäfte im Südwesten: die Filiale am Paradeplatz in Mannheim sowie das Kaufhaus in der Schusterstraße in Mainz. Das bedeutet jedoch auch, dass für viele weitere Filialen endgültig keine Hoffnung mehr besteht.

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Die Erhaltung der zwei Standorte sichert zahlreiche Arbeitsplätze

Die Entscheidung wurde nach massivem Protest der Angestellten und der Öffentlichkeit getroffen. In Mannheim hatten Mitarbeiter eine Unterschriftensammlung gestartet und für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze gekämpft. Die Rettung dieser beiden Standorte sichert ungefähr 500 Arbeitsplätze.

Allerdings konnten nicht alle Geschäfte gerettet werden. Aus wirtschaftlichen Gründen konnte für die übrigen zehn Läden auf der Schließungsliste keine Lösung gefunden werden. Dies bedeutet das Aus für Standorte wie Leonberg bei Stuttgart und Trier. Die unerwartete Kehrtwende bei Galeria Kaufhof zeigt, dass trotz drohender Schließungen noch Hoffnung für einige Standorte besteht. Die genauen Gründe für diese plötzliche Wendung und weitere Details sollen in den kommenden Tagen bekannt gegeben werden.