Ärger: Massive Ausfälle und Verspätungen am Flughafen Karlsruhe

Flughafen Anstürme Chaos.
Symbolbild Foto: twitter.com/gdog2010

Wer in den vergangenen Wochen mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs war, brauchte starke Nerven. Nun greifen die aktuellen Streiks auch auf die Flughäfen im Land über. Massive Ausfälle und Verspätungen am Flughafen Karlsruhe sorgen für eine heikle Situation und Unmut bei den Reisenden.

Mittlerweile gibt es bereits Klagen vor Gericht wegen ausgefallener oder stark verspäteter Flüge. Massive Flugausfälle und Verspätungen am Flughafen Karlsruhe sorgen für immer mehr Frust bei den Reisenden. Allein im vergangenen Jahr gab es mehr als 3.000 Beschwerden von Fluggästen. Das entspricht einer Steigerung von 71 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Ausfälle und Verspätungen am Flughafen Karlsruhe

Und jetzt streikt auch noch das Personal der Lufthansa. Gemeint ist das Bodenpersonal, von den aktuellen Streiks sind mehrere Flughäfen betroffen, darunter auch Karlsruhe. Der Streik beginnt am Mittwoch um 4:00 Uhr und soll bis Donnerstag um 7:00 Uhr andauern. Für den Flughafen München bedeutet dies Probleme für 400 Flüge der Lufthansa. Am Flughafen Karlsruhe wird bereits vor massiven Verspätungen und Flugausfällen gewarnt. Reisende sollten sich auf der Internetseite der Lufthansa über die Abflugzeiten informieren, bevor sie sich auf den Weg zum Flughafen machen. Entsprechende Verspätungen wird Lufthansa direkt auf der eigenen Webseite veröffentlichen. Bei dieser Gelegenheit gilt es, die exakte Flugnummer im Blick zu behalten.

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Wer bekommt Entschädigungen bei Ausfällen und Verspätungen

Nun stellt sich die Frage, wie es mit Entschädigungen für Ausfälle und Verspätungen aussieht. Wer Anspruch auf eine Entschädigung hat und in welcher Höhe, hängt davon ab, welche Mitarbeiter welcher Fluggesellschaft überhaupt streiken. Daraus lässt sich nicht ohne weiteres ableiten, dass der Kunde bei einem verspäteten Flug auch sein Geld vollständig oder zumindest einen Teil davon zurückerstattet bekommt. Im Grunde genommen ist jeder Reisende auch gut beraten, gleichzeitig eine Reiserücktrittsversicherung abzuschließen, um sich im Ernstfall abzusichern. Aktuell ist davon auszugehen, dass Verspätungen und Ausfälle während des Streiks unvermeidbar sind. So können sich schon jetzt Reisegäste und Pendler auf längere Wartezeiten einstellen.