Alter Karlsruher Club feiert sein Comeback – „Zurückgemeldet“

Eingang einer Diskothek.
Symbolbild © istockphoto/Cebas

Um eine Location ist es in der Fächerstadt in den letzten Monaten besonders ruhig geworden. Doch das wird nicht mehr lange so bleiben. Denn ein alter Karlsruher Club feiert sein Comeback. Noch in diesem Jahr soll eine große Party steigen, mit der niemand mehr gerechnet hat.

Wir berichteten bereits in der Vergangenheit über die Probleme des Clubs, der kurz vor der Schließung stand. Nun kommt die überraschende Nachricht via Instagram. Der alte Karlsruher Club feiert sein Comeback noch in diesem Jahr. Die gute Nachricht geht wie ein Lauffeuer durch die Fangemeinde. Die Partynacht des Jahres in Karlsruhe steht also noch bevor.

Karlsruher Club feiert sein Comeback

Der eine oder andere fragt sich sicher schon, um welchen Club es hier geht. Das Karl Kinski in Karlsruhe ist eine äußerst umstrittene Location, um die es immer wieder viel Wirbel gab. Jetzt veranstaltet der berüchtigte Karlsruher Club als großes Comeback eine Silvesterparty. Gleichzeitig ist es aber auch eine Bewährungsprobe für die Betreiber. Im Sommer dieses Jahres hatte der Club seine Pforten geschlossen, weil es immer wieder Probleme mit dem benachbarten Hotel gegeben hatte. So sollen sich Hotelbetreiber und Hotelgäste wiederholt über Lärmbelästigung beschwert haben.

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Auf Instagram zurückgemeldet

Das Ärgerliche: Das Kinski gibt es schon länger als das Hotel. Der Karlsruher Club eröffnete 2016, das Hotel erst drei Jahre später. Trotzdem hat sich die Stadt entschlossen, den Betreibern des Clubs eine Ordnungsverfügung zukommen zu lassen. Demnach darf die Lautstärke nicht mehr als 25 Dezibel betragen. Ein Technoclub wie das Kinski kann solche Vorschriften nicht einhalten.


Außerdem müsste eine teure Schalldämmung eingebaut werden und auch dazu wurde eine Petition gestartet. Doch jetzt gibt es wieder einen Silberstreif am Horizont. Immerhin kann nach fast einem halben Jahr endlich wieder eine Party in dem Club gefeiert werden. Erst danach wird sich allerdings zeigen, ob es für das Karl Kinski wirklich weitergeht.