Angeklagt: Kleber-Klimaaktivisten stehen in Karlsruhe vor Gericht

Klima-Aktivisten blockieren eine Autobahn. Die Aktivisten haben auf der Straße Platz genommen und sich auf dem Asphalt festgeklebt, um keine Autos mehr durchzulassen.
Symbolbild ©twitter/letzte generation

Derzeit stehen Klimaaktivisten in Karlsruhe vor Gericht. Es geht um eine ihrer letzten Aktionen. Nicht alle, aber einige sind angeklagt. Aus diesem Anlass will die Gruppe der Letzten Generation eine Mahnwache vor dem Gebäude abhalten.

Bekannt geworden sind die Aktionen der Klimaaktivisten vor allem dadurch, dass sie den Verkehr behindert haben. So fand sich eine Gruppe spontan mitten auf einer Kreuzung oder Fahrbahn ein und klebte sich mit Sekundenkleber auf dem Asphalt fest. Das führte zu massiven Behinderungen und Verzögerungen für die betroffenen Autofahrer und Verkehrsteilnehmer. Der Ärger ist groß. Jetzt stehen einige der Klimaaktivisten in Karlsruhe vor Gericht. Sie müssen sich für ihre Taten verantworten.

Aktivisten stehen in Karlsruhe vor Gericht

In Karlsruhe wird derzeit gegen zwei Klimaaktivisten der Letzten Generation verhandelt. Ihnen wird vorgeworfen, gegen das Versammlungsgesetz verstoßen zu haben. Der Vorwurf und die Tat gehen auf das vergangene Jahr zurück. Es geht um einen Protestmarsch durch die Stadt. Insgesamt waren damals 25 Teilnehmer mit einem Banner in der Stadt unterwegs. Sie gingen bis zum Ettlinger Tor. Dort hielten sie eine Kundgebung ab. Dabei behinderten sie unter anderem den Verkehr. Insgesamt verlief der Marsch aber friedlich. Dennoch liegt der Verstoß auf der Hand, weshalb die Anklage und nun der Prozess vor dem Karlsruher Gericht folgten.

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Wegen Demo in Karlsruhe vor Gericht

Während die beiden Teilnehmer des Demonstrationsmarsches in Karlsruhe vor Gericht stehen, versammeln sich andere zu einer Mahnwache vor dem Gebäude. Allerdings sind es nur zehn Personen. Auf ihrem Transparent steht: „Protest muss stören dürfen“. Man hofft, dass sich noch mehr Menschen der Mahnwache anschließen, damit sie eine größere Wirkung entfalten kann. In der Vergangenheit standen immer wieder Aktivisten in Karlsruhe vor Gericht, weil sie gegen das Gesetz verstoßen hatten. Schon jetzt kann man davon ausgehen, dass dieser Gerichtstermin wohl nicht der letzte sein wird. Weitere werden folgen.