Auch für Karlsruher: KVV kündigt jetzt Schnäppchen-Ticket an

Die Kaiserstraße in Karlsruhe ist die Haupt-Einkaufsstraße.
Symbolbild © istockphoto/Firn

Der KVV kündigt ein neues Schnäppchen-Ticket an, das auch für Karlsruher gelten soll. Ab Dezember soll es das neue Ticket geben. Dies wird viele Menschen entlasten.

Der KVV kündigt ein Schnäppchen-Ticket an und entlastet damit den Geldbeutel seiner Fahrgäste. So sieht es zumindest im Moment aus. Doch nicht jeder kann von den neuen Ticketpreisen profitieren, sie sind wieder nur einer bestimmten Zielgruppe vorbehalten.

KVV kündigt jetzt Schnäppchen-Ticket an

Die Rede ist vom JugendticketBW. Aus diesem Ticket wird das neue Deutschlandticket, das Schüler, Auszubildende und Studenten für 365 Euro im Jahr erwerben können. Umgerechnet ist das ein Euro am Tag. Grundsätzlich gilt diese Änderung für ganz Baden-Württemberg. Das neue Schnäppchen-Ticket gilt aber für den gesamten Zugverkehr im Bundesgebiet. Wer jetzt schon im Besitz des Jugendtickets ist, muss eigentlich nichts weiter tun. Die Umstellung erfolgt automatisch. Im Grunde genommen wechselt das Ticket nur in ein anderes, die günstigen Konditionen bleiben bestehen.

Automatischer Wechsel bestehender Tickets möglich

Die Inhaberinnen und Inhaber des Jugendtickets erhalten ihre neue Fahrkarte per Post. Eine pünktliche Zustellung per Post kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht garantiert werden. Es kann zu Verzögerungen kommen. Die bisherigen Inhaber des Jugendtickets haben aber bereits eine Mitteilung erhalten, dass sie ihr altes Ticket ab sofort wie ein Deutschlandticket nutzen können. Für junge Leute ist das eine Erleichterung, die deutlich unter den regulären Kosten für die Fahrtickets liegen. Es bleibt zu hoffen, dass derartige Lösungen auch für einkommensschwache Haushalte geschaffen werden.

Attraktive Möglichkeiten für Fahrgäste gefragt

Darüber hinaus sind weitere attraktive Verbesserungen im öffentlichen Verkehr notwendig, um die Verkehrswende wirklich in Gang zu bringen. Erst, wenn die Bürger echte Vorteile durch die Nutzung von Bus und Bahn erkennen und erhalten, ist damit zu rechnen, dass weitere Autos stehen bleiben. Derzeit sind es vor allem die unterschiedlichen Fahrpreise sowie Verspätungen und Sperrungen, welche die Hauptprobleme für die meisten Verbraucher und Kunden darstellen. In diesen Bereichen besteht gegenwärtig und zukünftig noch immer dringender Handlungsbedarf.