Böllerverbot: Tausende werden am Karlsruher Schloss erwartet

Ein großes Feuerwerk über dem Karlsruher Schloss mit vielen Menschen davor
Symbolbild © imago/Michael Kneffel

Es sind nur noch wenige Tage bis Silvester. Tausende Menschen erwartet man zum Jahreswechsel am Karlsruher Schloss. Hier gibt es eine Alternative zum Feiern mit Böllern. Es gibt vielfältige Angebote, aber auch genaue Vorschriften, an die sich jeder zu halten hat.

Familienfreundlich und ohne Feuerwerk geht es an einigen Orten in der Fächerstadt zu. So erwartet man Tausende Menschen am Karlsruher Schloss, um gemeinsam ohne Böller zu feiern. Dafür gibt es ein abwechslungsreiches Programm, das den Jahreswechsel noch schöner machen soll. Zum Beispiel bleibt auf dem Marktplatz das Riesenrad noch etwas länger stehen, sodass man auch zu diesem besonderen Anlass noch den Blick über Karlsruhe genießen kann.

Tausende werden am Karlsruher Schloss erwartet

Pünktlich um Mitternacht erklingt das Glockenspiel am Rathaus. Traditionell spielt es die Europahymne „Ode an die Freude“. Sie stammt von Ludwig van Beethoven. Es folgen der „Pomp and Circumstance-Marsch“ und das stimmungsvolle „Halleluja“ von Georg Friedrich Händel. Auch vor dem Karlsruher Schloss werden Tausende erwartet, die noch ein bisschen Weihnachten spüren möchten und auf dem Eis Schlittschuh laufen. Die Silvesternacht dauert hier bis 1 Uhr. Ohne Angst vor lauten Knallen kann man hier mit vielen anderen Gleichgesinnten feiern.

Lesen Sie auch
Karlsruher Fitnessclub insolvent - "Einer der Chefs sogar in Haft"

Verbote und Vorschriften in Karlsruhe zu Silvester

Für den Markt und das Karlsruher Schloss gilt ein Böllerverbot. Auch in unmittelbarer Nähe von Kirchen und anderen besonders brandempfindlichen Gebäuden ist das Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände bundesweit verboten. Wer sich nicht daran hält, muss mit einem empfindlichen Bußgeld und strafrechtlicher Verfolgung rechnen. Da auf dem Marktplatz unter anderem die evangelische Stadtkirche steht, dürfen die Bürger hier aus Sicherheitsgründen nicht knallen oder ein Feuerwerk zünden.

Ohnehin sollten die Feiernden auch Rücksicht auf die Natur und die Tiere nehmen. Nicht selten geraten Wildtiere durch die undefinierbaren lauten Knallgeräusche in Panik. Zudem verursachen Feuerwerke eine nicht zu unterschätzende Luftverschmutzung. In Karlsruhe beweist man dieses Jahr wieder einmal, dass man auch ohne Böller feiern kann. Deshalb wünschen wir schon jetzt allen Feierwütigen viel Spaß an diesem denkwürdigen Tag.