Endgültig weg: Traditionskette schließt in der Karlsruher Innenstadt

Blick auf die Karlsruher Innenstadt mit Passanten und Anwohnern. Die Bürger gehen durch die Straßen, andere Passanten sind beim Einkaufen. Es fahren keine Autos durch das Bild.
Symbolbild © imago/Schöning

In der Karlsruher Innenstadt schließt eine große Traditionskette. Viele Bürger haben die Schilder und Aufkleber an den Schaufenstern schon gesehen. Nun steht der Schließungstermin fest.

Es ist traurig, aber in der Karlsruher Innenstadt schließt eine Traditionskette. Noch haben die Kunden die Chance, das eine oder andere Schnäppchen zu ergattern. Aber nicht mehr lange, denn der Schließungstermin steht jetzt auch offiziell fest. Eine aktuelle Pressemitteilung wurde veröffentlicht. Alle Details dazu folgen in diesem Artikel.

Traditionskette schließt in der Karlsruher Innenstadt

Wie viele von Ihnen vielleicht schon aus der Presse erfahren haben, geht es dem Unternehmen alles andere als gut. Es befindet sich in der Insolvenz. Inzwischen steht fest, dass es für keine der Niederlassungen weitergeht. Das Unternehmen wird sich aus Deutschland zurückziehen. Deshalb schließt auch ein Geschäft der Traditionskette in der Karlsruher Innenstadt. Inzwischen steht der Termin fest: Am 15. Juni bleiben die Türen für immer geschlossen. Das gilt auch für alle anderen 37 Filialen, die es in Deutschland noch gibt.

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Alle Filialen in Deutschland geschlossen

Bereits im März dieses Jahres hatte Gravis das Ende des Geschäftsbetriebs angekündigt. Einen Termin für die Schließung der einzelnen Filialen gab es aber noch nicht. Das hat sich nun geändert. In Karlsruhe wird es die Gravis-Filiale am Zirkel ab dem 15. Juni nicht mehr geben. In diesem Stadtteil haben auch andere Geschäfte geschlossen, zum Beispiel die Goldschmiede von Gabriel Zöller. Ebenso hat auch Henrys Aktivladen in Karlsruhe erst vor kurzem schließen müssen. Die Insolvenz des großen Unternehmens, um das es sich hier in diesem Artikel handelt, ist aber nicht einzig und allein abhängig von lokalen Faktoren.

Hauptursache für das Scheitern des Unternehmens in Deutschland ist nach offiziellen Angaben die äußerst ungünstige wirtschaftliche Entwicklung. Außerdem sei Mann zu 100 % von der Marke Apple abhängig. Die Marge sei viel zu gering und man könne sich nicht mehr gut genug auf dem Markt positionieren, um auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben.