Erstmals gesichtet: Gefährliches Tier breitet sich in Karlsruhe aus

Mehrere Personen tragen weiße Schutzanzüge. Sie führen Felduntersuchungen durch und nehmen Proben von Bäumen, Boden und Gestrüpp. Später im Labor werden diese Proben untersucht.
Symbolbild © istockphoto/EvgeniyShkolenko

Inzwischen schlagen die Imker hierzulande Alarm. Ein gefährliches Tier breitet sich aktuell in Karlsruhe aus und wird zu einer enormen Gefahr für die heimische Flora und Fauna. Deshalb sind auch die Bürger dazu aufgerufen, wachsam und vorsichtig zu sein.

Derzeit breitet sich in Karlsruhe ein gefährliches Tier aus. Dies hat insbesondere dramatische Konsequenzen für die heimische Bienenpopulation. Alle Details gibt es in diesem Artikel.

Gefährliches Tier breitet sich in Karlsruhe aus

Bei dem gefährlichen Tier, das sich in Karlsruhe ausbreitet, handelt es sich um die Asiatische Hornisse. Sie stellt vor allem für die heimische Natur ein enormes Problem dar. Denn diese Hornisse ist eine invasive Art, die Honigbienen frisst. Man kann sich vorstellen, welche verheerenden Auswirkungen eine massive Ausbreitung dieses Tieres auf den Bestand der Honigbienen hat. Und diese sind einer der wichtigsten Nützlinge für unsere Natur.

Mitmachen und helfen kann eigentlich jeder. Es geht darum, das gefährliche Tier, das sich in Karlsruhe ausbreitet, bei Sichtungen zu melden. Ursprünglich stammt die Asiatische Hornisse aus Südchina. Vermutlich ist sie mit Containerschiffen nach Europa gekommen und hat sich hier anschließend ausgebreitet. Denn ihre eigentliche Heimat liegt in Japan sowie in Korea. Um 2004 wurde die Hornisse erstmals in Südfrankreich gesichtet. Eine der ersten deutschen Beobachtungen fand im Jahr 2014 in Waghäusel statt. Und nur zwei Jahre später, 2016, wurde ein Hornissennest in Karlsruhe entdeckt. Seitdem hat das Insekt sich überall ausgebreitet.

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So erkennt ihr die Asiatische Hornisse

Die Tiere sind vor allem tagsüber unterwegs. Sie halten sich dabei gern in der Nähe von Städten auf. Die Nester erkennt man an ihrer Birnen- oder Kugelform. Meist hängen sie versteckt in mehreren Metern Höhe. Das Flugloch befindet sich an der Seite.

Im Vergleich zur Honigbiene ist die Hornisse viel zahlreicher vertreten. Experten gehen von bis zu 1.000 Jungköniginnen aus. Es ist damit durchaus möglich, dass sich dieses gefährliche Tier in Karlsruhe weiter ausbreitet und sich die Population jährlich verzehnfachen könnte. Grundsätzlich erkennt man die Hornisse an ihrer enormen Größe, die Grundfarbe ist Schwarz mit orangefarbenen Streifen. Auf dem ersten Segment ist ein feines gelbes Band zu erkennen.