„Fett Kohle“: Unerwarteter Geldsegen für Gemeinde bei Karlsruhe

Luftaufnahme einer Stadt mit zahlreichen Häusern. Im Hintergrund sieht man Wälder und angrenzende Berge. In der linken Bildhälfte befinden sich mehrere 500 Euro-Scheine in Bündeln.
Symbolbild

Der verlassene Saal in Waldbronn steht schon seit langer Zeit ungenutzt. Nun kommt ein unerwarteter Geldsegen von knapp 180.000 Euro in die Gemeinde bei Karlsruhe. Ein lang geplantes Projekt kann damit endlich in die Tat umgesetzt werden.

Gleich nach Ostern gab es eine freudige Überraschung in Form eines Geldsegens für die Gemeinde Waldbronn bei Karlsruhe. Keine horrenden Rechnungen lagen im Briefkasten, sondern der Bescheid über einen hohen Zuschuss von knapp 180.000 Euro. Damit hatte man so schnell nicht gerechnet.

Unverhoffter Geldsegen für die Gemeinde bei Karlsruhe

Jetzt kann endlich ein für den Ort wichtiges Projekt in Angriff genommen werden. Der Zuschuss wird allerdings nicht ganz für die Umsetzung ausreichen, insgesamt kostet das Projekt nämlich 350.000 Euro.

Dort, wo früher die Tagespflege Albtal ihren Sitz hatte, soll eine neue Tourist-Information für die Gemeinde entstehen und noch mehr Besucher in den Ort locken. Derzeit stehen die Räume jedoch noch leer und warten darauf, endlich umgebaut zu werden.

Großer Fördertopf des Landes wird genutzt

Der Fördertopf ist gut gefüllt. So stammen die Mittel für die Erweiterung der Tourist-Info aus einem vom Land offiziell ausgeschriebenen Tourismusinfrastrukturprogramm. Insgesamt steht eine Fördersumme von knapp 12 Millionen Euro zur Verfügung. Damit werden in diesem Jahr 37 touristische Projekte gefördert. Nun steht auch fest, dass die Gemeinde Waldbronn mit der Erweiterung der Tourist-Info zu den glücklichen Projekten gehört.

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Neue Tourist-Info und Veranstaltungssaal entstehen

Zunächst war die Caritas in dem Gebäude untergebracht. Doch bereits im Herbst vergangenen Jahres hatte sich der Gemeinderat zusammengesetzt und beschlossen, in dem leer stehenden Gebäude die Kurverwaltung und die Tourist-Information unterzubringen. Damals war aber auch klar, dass dies nicht aus eigener Kraft möglich sein würde. Man brauchte die Unterstützung des Landes – und diese kam.

Nach nunmehr 30 Jahren hat die Caritas ihren Sitz aufgegeben. Geplant ist, den hiesigen Saal so zu modernisieren, dass dort auch kulturelle Veranstaltungen wie Lesungen sowie verschiedene Gesundheitsangebote stattfinden können. Auch Kurse können in dem neuen Saal abgehalten werden. Die Arbeiten, die für die Modernisierung des Saales notwendig sind, sollen sich nach offiziellen Angaben in Grenzen halten. Nicht nur die Tourist-Info erhält neue Räumlichkeiten, auch die Kurverwaltung soll in dem Gebäude untergebracht werden. Diese war bisher im Untergeschoss des Rathauses zu finden. Und auch für ein Gemeindearchiv soll in dem neuen Gebäude ausreichend Platz vorhanden sein.