„Fridays for Future“: Tausende Demonstranten sind in Karlsruhe

Tausende Demonstranten in Karlsruhe von Fridays for Future und dem Nahverkehr
Symbolbild © imago/Manngold

Tausende Demonstranten waren in Karlsruhe unterwegs. Mit dabei waren auch die Aktivisten von Fridays for Future. In diesem Zusammenhang kam es wieder zu weitreichenden Verkehrsbehinderungen in der gesamten Innenstadt.

Pünktlich zum Freitag waren wieder Tausende Demonstranten in Karlsruhe unterwegs. Sie nahmen die Straßen in Beschlag und sorgten für erhebliche Verkehrseinschränkungen. Mit dabei war auch Fridays for Future, die eine Demonstration angemeldet hatten. Anlass war der bundesweite Klimastreik, der in vielen Städten stattfand. Diesmal zogen die Aktivisten gemeinsam mit Beschäftigten des öffentlichen Nahverkehrs durch die Innenstadt. Die Botschaft war klar: Es geht um Mobilität im Sinne der Umwelt und um gut bezahlte Arbeit.

Tausende Demonstranten in Karlsruhe

Die gesamte Veranstaltung verlief ohne weitere Zwischenfälle. Ärgerlich für viele Autofahrer und Verkehrsteilnehmer waren allerdings die erheblichen Behinderungen durch Tausende Demonstranten in Karlsruhe. Die Innenstadt war zeitweise nicht oder nur stockend befahrbar. Start war um 10 Uhr. In Pforzheim begannen die Demonstrationen um 13:30 Uhr.

In Bühl sollte es am Nachmittag um 15 Uhr losgehen. Nicht nur die Autos hatten Probleme, durch die Straßen zu kommen. Vor allem im öffentlichen Personennahverkehr fielen reihenweise Linien ersatzlos aus oder kamen deutlich verspätet an. Auch für die kommende Woche müssen sich die Bürger auf weitere Streiks einstellen. Ein Ende ist noch lange nicht in Sicht. Die Verhandlungsrunden verlaufen nach wie vor ergebnislos.

Ergebnislos: Verhandlungsrunden um höhere Löhne

Die Beschäftigten wollen faire Bedingungen, bezahlte Überstunden, eine deutliche Lohnerhöhung und bessere Arbeitsbedingungen. Auf dieser Grundlage wird seit einiger Zeit hart verhandelt, allerdings ohne das gewünschte Ergebnis. Unter den Streiks haben bisher nur die vielen Fahrgäste und Pendler gelitten. Denn sie wissen nicht mehr, auf welchen Fahrplan sie sich noch verlassen können.

Die Message von „Fridays for Future“ bleibt gleich. Sie wünschen sich nachhaltige Mobilität und Entscheidungen der Politik, die wirklich zu besseren Ergebnissen führen. Bisweilen waren einzelne Protestzüge nicht mehr unterwegs, was sich in Zukunft wohl wieder ändern wird.