Für Tausende Bürger – Steuer wird erhöht in Karlsruher Region

Ein 200- und ein 500-Euro-Geldschein werden in die Kamera gehalten. Im Hintergrund befindet sich an einem Gebäude ein weißes Schild mit der Aufschrift "Finanzamt". Die darunter befindliche Schrift ist nicht zu erkennen, da sie verschwommen ist.
Symbolbild © istockphoto/Stadtratte

Für viele Verbraucher, die mit ihrem sauer verdienten Lohn kaum über den Monat kommen, steigen die Ausgaben. Nun wird auch noch eine Steuer in der Karlsruher Region erhöht. Tausende Bürger sind betroffen und verärgert.

Staatliche Abgaben und Steuern belasten den privaten Geldbeutel. Nicht nur Gewerbetreibende müssen ihre Abgaben zahlen. Für viele unbemerkt werden die Abgaben mit der Lohnabrechnung abgezogen. Eine Steuer wird dabei jetzt in der Karlsruher Region erhöht.

Mehr Ausgaben – Steuer wird erhöht in Karlsruher Region

Es handelt sich um eine Steuer in der Gemeinde Karlsbad. Hier hatten die Bürger bisher wohl relativ viel Glück, denn sie kamen mit einem vergleichsweise niedrigen Steuersatz aus. Doch damit ist jetzt Schluss. Hier im Landkreis Karlsruhe wird diese Steuer nun erhöht.

Seit etwa 2002 soll die Steuer unverändert geblieben sein, was angesichts der allgemeinen Steuererhöhungen im gesamten Landkreis Karlsruhe eher ungewöhnlich ist. Bisher zahlen Karlsbader Bürger für einen Hund 66 Euro im Jahr. Jeder weitere Hund kostet dann 99 Euro pro Jahr. Vergleicht man dies zum Beispiel mit der Hundesteuer in Waldbronn, so ist es relativ günstig. Hier zahlen Hundehalter für den ersten Vierbeiner nämlich 108 Euro und für alle weiteren Hunde dann schon 216 Euro.

Lesen Sie auch
Kein Fleisch: Die beliebtesten veganen Restaurants in Karlsruhe

Erhöhung der Abgaben beschlossene Sache

Noch teurer ist es in Karlsruhe, wo der erste Hund rund 132 Euro kostet. Dafür muss man für weitere Hunde keine höheren Gebühren in Kauf nehmen. Künftig wird die Steuer in Karlsbad in der Region Karlsruhe um 30 Euro pro Jahr erhöht. Das heißt, Hundehalter müssen dann für den ersten Hund 90 Euro und für jeden weiteren 120 Euro pro Jahr ausgeben.

Noch höher ist der Betrag für sogenannte Kampfhunde. Für den ersten Hund zahlen die Besitzer 600 Euro pro Jahr. Jeder weitere Hund kostet 800 Euro im Jahr. Wer mehrere Hunde zu Zuchtzwecken zu Hause hält, zahlt künftig 135 Euro pro Vierbeiner. Allein durch die Steuererhöhung soll die Gemeinde rund 22.500 Euro pro Jahr mehr einnehmen. Das Geld habe ohnehin bisher nicht ausgereicht, um die Kosten der Gemeinde zu decken, heißt es von offizieller Seite. Deshalb habe man sich für eine moderate Steuererhöhung entschieden.