Geschäfte dicht: Nächste Großbaustelle in der Karlsruher Innenstadt

Ein Bagger auf einer Baustelle in Karlsruhe
Symbolbild © istockphoto/Marc Bruxelle

In Karlsruhe steht die nächste Großbaustelle in der Innenstadt vor der Tür. Diese Geschäfte machen dicht und Ratlosigkeit macht sich breit.

In Karlsruhe wird gefühlt an jeder Ecke gebaut. Nun steht die nächste Großbaustelle in der Karlsruher Innenstadt bevor. Das Technische Rathaus wird modernisiert. Bereits in dieser Woche wurde die Fahrbahn zwischen Landstraße und Marktplatz geöffnet.

Nächste Großbaustelle in Karlsruher Innenstadt – diese Geschäfte schließen

Auf dieser Fläche werden Maschinen, Material und Baucontainer aufgestellt. Um das Pflaster zu schonen, wird in diesem Bereich eine Schutzschicht aufgebracht. Die Fußgänger müssen sich auf der Südseite dieses Abschnitts mit einem recht schmalen Durchgang begnügen. Auf der Nordseite gibt es dagegen keinen Durchgang mehr. Aus diesem Grund mussten bereits Geschäfte schließen, da die Kunden nicht mehr in die Geschäfte kommen. Betroffen von der Sperrung sind der Irish Pub Sean O`Caseys und das Café Wohnzimmer. Die Sperrung und die Bauarbeiten werden voraussichtlich bis Ende 2024 andauern. Die komplette Sanierung in diesem Bereich soll 2025 abgeschlossen sein.

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Peek & Cloppenburg schließt wegen der Großbaustelle in der Karlsruhe Innenstadt

Bereits vor einigen Monaten wurde mit dem Abbau der Oberleitung begonnen, um diesen Bauabschnitt für die Logistik der Großbaustelle vorzubereiten. Dafür mussten auch die ersten Platanen in der Karlsruher Innenstadt weichen. Ebenso wurde mit dem Rückbau bzw. Abriss des ehemaligen Peek & Cloppenburg-Gebäudes begonnen. Die Entkernung dieses Gebäudes erfolgte bereits im November letztes Jahres. Der eigentliche Abbruch wird im Frühjahr erfolgen. Für die gesamten Arbeiten sind bis zu acht Wochen veranschlagt. Die Eröffnung einer neuen Peek & Cloppenburg-Filiale ist für 2026 geplant. Bis dahin gibt es eine Übergangsfiliale in der Post Galerie, die ab dem 2. März die ersten Kunden empfangen soll.

Wer nichts tut, muss damit rechnen, dass sich nichts ändert. Die vielen Großbaustellen belasten aber Unternehmer, Geschäftsbetreiber und Gastronomen gleichermaßen. Es bleibt abzuwarten, wie viele Geschäfte noch dicht machen und wie sich die Übergangszeit in der Karlsruher Innenstadt weiter gestaltet.