Große Freude: In Karlsruhe soll ein neues Geschäftshaus entstehen

Menschen kaufen bei Dunkelheit in der Innenstadt ein.
Symbolbild © istockphoto/tupungato

In Karlsruhe soll ein neues Geschäftshaus entstehen. Die Vorfreude ist groß. Doch es gibt auch Sorgen.

Am Karlsruher Entenfang soll ein neues Geschäftshaus entstehen. Für das Objekt sind viele spannende Highlights geplant.

Nach dem Abriss folgt der Neubau des Geschäftshauses

Die bayerischen Projektentwickler ehret+klein haben gute Nachrichten, denn der Entenfang in Karlsruhe soll sich grundlegend verändern. Das alte Postgebäude möchte man abreißen und zu einem Wohn- und Geschäftshaus umbauen. Die entstehenden Flächen sollen für Einzelhandel, Gewerbe und Gastronomie sowie für Wohnungen und medizinische Versorgung bereits stehen, heißt es von offizieller Seite.

Bereits im vergangenen Jahr hatte die Postbank in dem Gebäude für immer ihre Pforten geschlossen. Nach einer Zwischenlösung steht nun eine kleinere Filiale zur Verfügung, die den Ansprüchen ebenso gerecht werden soll. In der Rheinstraße 25 können Pakete und Briefe aufgegeben werden. Die Post hatte zuletzt mitgeteilt, dass die Filiale nun dauerhaft an diesem Standort bleiben wird.

Bauzeit und Bauphasen im Überblick

Damit das neue Geschäftshaus entstehen kann, muss allerdings die alte Post abgerissen werden. Das wird noch einige Zeit dauern. Derzeit gibt es einen Bebauungsplan für das gesamte Areal und einen Durchführungsvertrag mit der Firma ehret+klein. Allerdings, so heißt es derzeit, warte man noch auf die Baugenehmigung und könne daher noch keine genaueren Angaben zum Abriss machen.

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Die Wartezeit würde aber sinnvoll zur Vorbereitung genutzt. So stünden einige Aufgaben und Arbeitsschritte an der Lagerhalle der ehemaligen Post an. Die Lagerhalle liegt im Innenhof direkt an der Sophienstraße. Dieser Teil gehört zum ersten Bauabschnitt. Hier sollen Gewerbeflächen und Wohnungen entstehen. Außerdem ist ein begrünter Innenhof mit Spielplatz geplant.

Bedenken um das neue Geschäftshaus in Karlsruhe

Der Umbau der ehemaligen Postbankfiliale erfolgt erst im zweiten Bauabschnitt. Die entstehenden Flächen sollen unter anderem für Bäcker und Apotheken, Gastronomie, Büros und Arztpraxen genutzt werden. Pro Bauabschnitt ist eine Bauzeit von bis zu 24 Monaten vorgesehen. Die einzige Sorge der Bürgervorsteher, Verantwortlichen und Anwohner ist, dass die Rheinstraße zur Geisterstraße wird. Diese Sorge kann und wird zum jetzigen Zeitpunkt niemandem genommen werden, sodass zu hoffen bleibt, dass dieses Projekt für die Stadt und den Betreiber eine WIN-WIN-Situation darstellt.