Großkonzern in Karlsruhe stellt fast 10.000 neue Mitarbeiter ein

Bei Raumausstatter TTL aus Heidenheim gab es offenbar bereits in den vergangenen Monaten deutliche Probleme.
Symbolbild © imago/Rainer Weisflog

Offiziellen Mitteilungen zufolge gibt es einen Großkonzern in Karlsruhe, der in den nächsten Monaten fast 10.000 neue Mitarbeiter einstellen möchte. Für viele Bürger ist das eine Chance auf einen sicheren und gut bezahlten Arbeitsplatz.

Die EnBW möchte in den nächsten Monaten bis zu 10.000 neue Mitarbeiter anstellen und sieht sich gleichzeitig mit der Herausforderung des Fachkräftemangels konfrontiert. Gefragt ist also ein entsprechend großer Pool an Bewerbungen, was relativ schwierig werden kann.

Großkonzern in Karlsruhe stellt fast 10.000 neue Mitarbeiter ein

Angeboten wird hybrides Arbeiten zu flexiblen Zeiten. Damit will der Großkonzern nicht nur knapp 10.000 neue Mitarbeiter gewinnen. Man will mit neuen, flexiblen Arbeitsmodellen auf sich aufmerksam machen. Die Aufgabe der nächsten Monate und Jahre wird es sein, neue Mitarbeiter zu gewinnen. Alternativen wären der Quereinstieg und die Weiterbildung bestehender Mitarbeiter. Eine weitere Aufgabe sei es, das Unternehmen vielfältiger zu machen.

Drittgrößter Versorger des Landes mit neuem Ausbildungssystem

Die EnBW ist heute der drittgrößte Energieversorger des Landes. Und das auch dank eines durchdachten und nachhaltigen Ausbildungskonzepts, das erst vor wenigen Jahren komplett umgestellt wurde. Die Auszubildenden bekommen einen direkten Einblick in die Robotertechnik. Sie arbeiten auch mit 3D-Druck und machen einen Drohnen-Führerschein. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: 80 Prozent der offenen Stellen für das beginnende Ausbildungsjahr sind bereits besetzt. Mit anderen Worten: Der Zulieferer hat 800 jungen Menschen eine Ausbildung gegeben, weitere absolvieren ein duales Studium.

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Keine Sorge vor dem Fachkräftemangel

Entsprechend hoffnungsvoll blickt die Unternehmensleitung der Einstellung so vieler neuer Mitarbeiter entgegen. Auch wenn in vielen Branchen vor allem der Fachkräftemangel ein Hemmnis ist, sieht man sich hier für die Zukunft gewappnet. Gesucht werden nicht bestimmte Personen, sondern bestimmte Fähigkeiten, die im Unternehmen vielfältig eingesetzt werden können. Auch das Entlohnungs- und Bonussystem muss noch zukunftsfähig gestaltet werden. Viele Unternehmen haben zum jetzigen Zeitpunkt erkannt, dass sie sich anders für die Zukunft aufstellen müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Das bleibt bis auf Weiteres die größte Herausforderung.