Karlsruher Naturkundemuseum am Ende: „So geht es nicht weiter“

Das Naturkundemuseum in Karlsruhe.
Foto: Christophe.Finot / CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)

Das Karlsruher Naturkundemuseum ist am Ende. So wie es jetzt ist, wird es nicht weitergehen. Es gibt einen neuen Direktor.

Das Naturkundemuseum Karlsruhe steht vor einer entscheidenden Wende. Mit neuen Plänen und dem neuen Direktor, Martin Husemann, soll das Museum einen dringend notwendigen Wandel erfahren. Die Motivation hinter den Veränderungen ist klar: „So kann es nicht weitergehen“, wie es viele Museumsbesucher und Bürger empfinden.

Karlsruher Naturkundemuseum am Ende – neue Wege

Das Naturkundemuseum Karlsruhe hat eine lange Geschichte und ist im bundesweiten Vergleich von großer Bedeutung. Dennoch ist es vielen Menschen nicht sonderlich bekannt. Die Zeit ist reif für eine Neuausrichtung, um die Schätze des Museums zugänglicher und attraktiver zu machen. Aus diesem Grund ist ab sofort auch ein neuer Leiter des Museums berufen worden. Und er selbst hat großes mit dem Museum vor.

Neuer Leiter für das Karlsruher Naturkundemuseum

Martin Husemann, der neue Leiter des Museums, ist fest entschlossen, das Museum für die Karlsruher wieder erlebbar zu machen. Sein Ansatz ist es, das Museum transparenter zu gestalten, indem sowohl die Forschungsaktivitäten als auch die Ausstellungen für alle zugänglich gemacht werden. Eine der geplanten Maßnahmen ist die Einführung eines digitalen Zugangs zu den Sammlungen des Museums. Damit wird es möglich, die faszinierende Welt der Naturwissenschaften von überall aus zu erkunden.

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Gemeinsam in die Zukunft: Das Museum in Karlsruhe

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Analyse von Objekten, um beispielsweise die Lebensbedingungen ausgestorbener Arten zu erforschen. Dabei sollen nicht nur Experten, sondern auch Freiwillige und Laien mitwirken. Letztlich geht es darum, das Museum greifbarer und interessanter zu machen. Es soll mit der Zeit gehen und digitaler werden. Im besten Fall haben Interessierte dann die Möglichkeit, mit ihrem Smartphone direkt auf die Ausstellungsobjekte zuzugreifen und die gewünschten Informationen abzurufen. Vielleicht ist das Ende des Museums, wie es jetzt dasteht, auch nur ein neuer Anfang und die Chance, dass noch mehr Gäste das Naturkundemuseum in Zukunft besuchen.