Knapp 100 Millionen Euro: Neues Erlebniscenter entsteht bei Karlsruhe

Outlet-Shopping Center.
Symbolbild

Ein neues Projekt ist angelaufen. In der Nähe von Karlsruhe soll es bald ein Erlebniscenter geben. Darauf können sich alle freuen.

Ein Highlight wird bald das neue Erlebniscenter bei Karlsruhe sein. Es entsteht mitten in der Stadt und vereint viele attraktive Angebote für Einheimische und Gäste aus nah und fern.

Bei Karlsruhe entsteht ein Erlebniscenter

Erste digitale Entwürfe zeigen, wie das Erlebniscenter bei Karlsruhe bald aussehen könnte. Es soll in der neuen Stadtmitte von Rheinstetten entstehen. Das Center besteht aus zwei Geschäftshäusern, in denen sich viele Einzelhändler und Filialisten ansiedeln. Kürzlich fand der erste Spatenstich statt, sodass die ersten Bagger bald rollen. Mit dem Kulturhaus sollen die beiden Geschäftshäuser und der vorgelagerte Marktplatz das Zentrum bilden. Verantwortlich dafür ist die aktiv Immobilien GmbH und Co KG, die dem Projekt den Namen Activ-Plaza gegeben hat.

Das sind die Highlights des Erlebniszentrums bei Karlsruhe

Man möchte später 10.000 m² bebauen. Das Unternehmen aus dem niedersächsischen Papenburg zeigt sich für den Bau verantwortlich. Geplant sind zwei vierstöckige Gebäude. Darin ziehen unter anderem ein Edeka-Markt und ein Bäcker ein. Außerdem wird es eine Sparkassenfiliale, eine Arztpraxis, Büros, ein Fitnessstudio, ein Brauhaus mit Biergarten sowie eine dm-Drogerie geben.

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Laut Bürgermeister Michael Heuser hat sich das in Karlsruhe tätige Brauhaus 2.0 bereits für seine Stadt ausgesprochen. Auch ein gemeinsamer Betrieb sei denkbar. Als Betreiber des Fitnessstudios ist die MA Holding mit Sitz in Fellbach bei Stuttgart vorgesehen. Unter der Marke „Fitness United“ sollen sich die Gäste auf 1.200 Quadratmetern fit halten können.

Wohnen, Arbeiten und Freizeit unter einem Dach

In den Obergeschossen der beiden Geschäftshäuser ist Platz für 92 Wohnungen mit jeweils zwei bis vier Zimmern. Zusätzlich sind 48 Mikroapartments geplant. Diese eignen sich für Studenten oder Geschäftsreisende. Denkbar ist auch eine Kooperation mit betreutem Wohnen, zum Beispiel mit dem Arbeiter-Samariter-Bund. Im Erdgeschoss ist eine Tiefgarage mit rund 450 Stellplätzen geplant. Außerdem gibt es öffentliche Parkplätze in der Nähe. Die Pläne sind also groß, bleibt zu hoffen, dass alle Arbeiten in der vorgesehenen Bauzeit abgeschlossen werden können.