Knapp 40 betroffen: Sparkasse schließt erste Filialen um Karlsruhe

Der Eingang einer Sparkasse in Deutschland. Die Filiale befindet sich in einem roten Haus aus Ziegelsteinen. Vorne ist das rote Logo zu sehen.
Symbolbild © istockphoto/Wieland Teixeira

Die Sparkasse schließt erste Filialen rund um Karlsruhe. Betroffen sind rund 40 Filialen.

Schlechte Nachrichten für Mitarbeiter und Kunden vieler Sparkassenfilialen rund um Karlsruhe. Ihnen droht die Schließung.

Sparkasse spart: Knapp 40 Filialen betroffen

Grund für die drastischen Sparmaßnahmen und drohenden Schließungen bei der Sparkasse ist schlicht die Kundenfrequenz. Gerade in den kleinsten Filialen kommen immer weniger Kunden, um ihre Bankgeschäfte vor Ort zu erledigen. Deshalb werden ab Juli sieben von insgesamt 37 Filialen rund um Karlsruhe geschlossen. Nach Angaben vom Vorstand und Verwaltungsrat steigt die Online-Nutzung stetig an und soll derzeit bei 70 Prozent liegen. Um weiterhin konkurrenzfähig zu bleiben, müssen auch die Banken und Sparkassen reagieren und mit der Entwicklung gehen.

Diese Sparkassenfilialen schließen im Juli

Doch welche Filialen sind eigentlich von der Schließung betroffen? Am Ende sind es nur sieben Filialen. Im Raum Bruchsal soll die Sparkasse in Neuthard und Zeutern folgen. Außerdem werden in Bretten zwei Filialen in der Pforzheimer Straße und in der Melanchthonstraße geschlossen. In Sinsheim werden drei Sparkassenfilialen geschlossen.

Lesen Sie auch
Teuer: Erste Karlsruher Eisdielen erhöhen die Preise für Eiskugel

Mini-Filialen weiter bedroht

Die weitere Entwicklung geht in Richtung bargeldloses Bezahlen und Online-Service. Eine gute Nachricht gibt es dennoch: Kein Mitarbeiter soll seinen Arbeitsplatz verlieren. Es wird keine betriebsbedingten Kündigungen geben, die Mitarbeiter werden künftig in anderen Filialen eingesetzt. Die letzten Anpassungen im Netz der Sparkasse in der Region gab es 2019. Inzwischen hat man die neuen Entwicklungen wieder erkannt und musste darauf reagieren. Insbesondere die kleinen und kleinsten Filialen werden so nach und nach verschwinden. Es ist nur sehr schwer möglich, diese Standorte adäquat mit Personal zu besetzen. Dennoch sei für die Sparkasse die Nähe zum Kunden nach wie vor entscheidend, weshalb nicht alle 37 Filialen verschwinden, sondern nur sieben.