Kommt doch nicht: Das wird am Ettlinger Tor in Karlsruhe gestrichen

Das Ettlinger Tor und der Marktplatz in Karlsruhe.
Symbolbild © istockphoto/travelview

Am Ettlinger Tor in Karlsruhe wird eine geplante Bebauung vorerst gestrichen. Zeitliche Verschiebungen und eine deutlich längere Planungsphase gehören zu den Ursachen.

Der Landkreis hat einen zeitlichen Vorsprung. Deshalb wird vonseiten der Stadtverwaltung am Ettlinger Tor in Karlsruhe dieses Vorhaben wieder gestrichen.

Das wird am Ettlinger Tor in Karlsruhe gestrichen

Einen deutlichen Schritt zurück macht die Stadt Karlsruhe bei der Gestaltung des Areals rund um das Landratsamt. Derzeit wird wieder überlegt, wie man die Flächen später nutzen möchte. Für den Bau eines neuen Dienstgebäudes würde der Landkreis Karlsruhe von der Stadt Karlsruhe eine bestimmte Fläche benötigen. Als Alternative zum Kauf kam die Idee eines Flächentausches auf. In diesem Zusammenhang dachte die Stadt Karlsruhe offenbar darüber nach, auf einem Teil des Areals neue Büroflächen für die Stadtverwaltung zu schaffen.

Außerdem ist parallel zum Neubauvorhaben des Landkreises die Realisierung eines zweiten Hochhauses geplant. Doch nun zieht sich die Stadt Karlsruhe wieder zurück. Die Planungen seien derzeit einfach noch nicht ausgereift. Im südlichen Bereich der Fläche für „Turm 2“ möchte man jedoch eine Zufahrtsrampe zu einer Tiefgarage errichten. Gerade diese Zufahrt zur Tiefgarage muss für den Landkreis jederzeit gewährleistet sein.

Bauvorhaben voneinander unabhängig machen

Diese Maßnahme hat keinen Einfluss auf das Bauvorhaben. Bautechnisch ist das angestrebte Bauvorhaben komplex. Man müsste es also noch besser vorbereiten, um später so zu hohe Folgekosten zu vermeiden. Der derzeitige Planungsstand dürfte daher einer der Hauptgründe für den Rückzug sein. So bräuchte die Stadt für den Bauabschnitt T2 – Turm 2 – eine deutlich längere Planungsphase.

Der Landkreis habe hier einen zeitlichen Vorsprung, mit dem die Stadtverwaltung wiederum nicht mithalten könne. Es müssten unbedingt alle Aspekte in die Planung einfließen, deshalb sei es jetzt besser, sich aus dem Bauvorhaben zurückzuziehen. Außerdem wolle man die laufenden Bauvorhaben unabhängig voneinander koordinieren. So ist es dem Landkreis auch weiterhin möglich, den vorgegebenen Zeitplan einzuhalten.