Mit kleinen Booten: Klima-Aktivisten blockieren Karlsruher Ölhafen

Klima-Aktivisten mit Booten auf Wasser.
© Letzte Generation

Am Mittwoch blockierten Klima-Aktivisten den Karlsruher Ölhafen. Dutzende Aktivisten haben sich in Kajaks auf den Weg gemacht. Sie hielten dabei ein Stoppschild mit einer klaren Botschaft in der Hand.

Gestern haben sich ein Dutzend Klima-Aktivisten auf den Weg gemacht, um den Karlsruher Ölhafen zu blockieren. Unterwegs waren sie mit kleinen Kajaks. Mit dabei hatten sie ein großes Stoppschild. Sie positionierten sich gegen 10 Uhr auf dem Wasser und hielten das Schild in die Höhe.

Klima-Aktivisten blockieren Karlsruher Ölhafen

Auf dem Stoppschild stand eine Botschaft: „Stopp – wegen Klimakatastrophe geschlossen“. Innerhalb weniger Augenblicke war die Wasserschutzpolizei vor Ort und griff ein. Die Aktion der Letzten Generation hat keine weiteren großen Ausschreitungen nach sich gezogen. Alles blieb relativ ruhig. Die Aktivisten wollten auf diesem Weg auf einen großen Missstand aufmerksam machen, denn der Hafen vor Ort in Karlsruhe sei so etwas wie ein Brandbeschleuniger für die aktuelle Klimakatastrophe, hieß es unter anderem auf ihrer Instagram-Seite.

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von LETZTE GENERATION (@letztegeneration)


Blockade am Ölhafen in Karlsruhe 

Lesen Sie auch
"Stillgelegt": Diese beliebten Karlsruher Brunnen laufen trocken

Im Grunde kann man die aktuelle Blockade als Aktion gegen das neue Klimaschutzgesetz verstehen. So fordern die Aktivisten der Letzten Generation einen schnellen, aber sozial gerechten Wandel. Sie nehmen die Politik in die Pflicht und fordern sie auf, endlich die Wahrheit zu sagen. Dazu gibt es mehr als eine offizielle Pressemitteilung.

Mit dieser Aktion wollten die Mitglieder der letzten Generation die Zufahrt zum Ölhafen Karlsruhe zumindest für eine gewisse Zeit blockieren. In der zum Hafen gehörenden Raffinerie verarbeitet das Unternehmen jährlich 16 Millionen Tonnen Rohöl. Sie ist eine der größten Raffinerien Deutschlands.

An diesem Tag blieb es bei genau einem Dutzend Aktivisten, die sich in ihren aufblasbaren Kajaks aufs Wasser in Richtung Ölhafen begaben. Bereits am Dienstag gab es eine Protestaktion am Chemieturm in Karlsruhe. Hier haben die Aktivisten ein großes Plakat aufgehängt und andere Studenten aufgefordert, sich ihnen anzuschließen und mitzuprotestieren.