Neueröffnung in Karlsruhe sorgt für Ärger: Nicht alle sind begeistert

Mehrere Menschen befinden sich vor einem Nachtklub oder einer Disco mitten in der Nacht. Das Gebäude ist beleuchtet.
Symbolbild © istockphoto/tzahiV

Diese Neueröffnung in Karlsruhe sorgt für mächtig Ärger. Eigentlich will der Stadtteil sein bisher angekratztes Image aufpolieren. Doch mit diesem Etablissement dürfte das wieder schwierig werden.

Eigentlich wollte der Karlsruher Stadtteil sein Image aufpolieren und keine Strip-Clubs, Spielcasinos oder andere Lokale in diesem Bereich mehr zulassen. Nun hat es in Karlsruhe vor einigen Monaten genau diese Neueröffnung gegeben. Man kann sich vorstellen, dass die wenigsten davon begeistert waren.

Neueröffnung in Karlsruhe ist umstritten

In der Oststadt gibt es indessen eine weitere Tabledance-Bar. Am Zirkel eröffnete die „Diamonds Bar“. Gerade die Oststadt kämpft mit einem gewissen Schmuddel-Image. Viele machen dafür das Rotlichtviertel in der Brunnenstraße verantwortlich. Zudem befinden sich in unmittelbarer Nähe Spielhallen und andere kritikwürdige Geschäfte. Es galt daher der Grundsatz, dass, sobald eines der Geschäfte auszieht, kein ähnliches dieser Art nachziehen darf.

Neue Location mit besonderem Angebot

Vor der Neueröffnung in Karlsruhe befand sich an dieser Stelle das „Crazy Horse“. Heike, so möchte die neue Betreiberin genannt werden, hat sich vorgenommen, die Location umzugestalten und ihr einen anderen Namen zu geben. Table Dance wird weiterhin angeboten. Nach eigenen Angaben hat Heike die Konzession wahrscheinlich schon im Juni beantragt. In der Vergangenheit gab es an diesem Standort immer wieder ähnliche Angebote, die auch genehmigt wurden. So war es für die neue Betreiberin auch kein Problem, eine neue Konzession zu erhalten. Für sie selbst ist ihr Lokal natürlich keine Schmuddelbar, wie es oft in der Presse zu lesen ist. Sie hat sich viel Mühe mit der Einrichtung gegeben.

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Kritik am Schmuddel-Image der Oststadt

Und die Betreiberin hat Recht, die Eröffnung der „Diamonds Bar“ ist völlig legitim. Es gibt also vonseiten der Stadtverwaltung keine Möglichkeit, noch etwas gegen diese Eröffnung zu unternehmen. Auf Basis der Bauordnung gäbe es seit Jahren eine gültige Genehmigung für diese Nutzung. Auch die Pachtverträge seien unbefristet. Zudem habe die neue Betreiberin nicht einmal eine Nutzungsänderung vorgenommen. Eine Entziehung der Konzession sei daher nicht mehr möglich.