Pizza-Lieferservice landet auf Ekelliste – auch Karlsruher bestellen hier

Eine stark beanspruchte Küche in einer Gaststätte mit schmutzigen Pfannen und Töpfen
Symbolbild © istockphoto/Photography By Tonelson

Kürzlich landete ein Pizza-Lieferservice auf der Ekelliste. Damit hatte niemand gerechnet, denn viele gehören zu den Stammkunden dieses Lieferservices. Das könnte sich nun ändern.

Auf diese Werbung kann wohl jeder verzichten. Dieser Pizza-Lieferservice in der Nähe von Karlsruhe ist jetzt ein neues Mitglied der Ekelliste. Kleine Krabbeltiere, die sich unter anderem in der Pizzabäckerei tummelten, waren ein Grund für die Schließung.

Pizza-Lieferservice auf Ekelliste

Eines der größten Probleme bei der Kontrolle war ein massiver Schabenbefall, den die Kontrolleure feststellen mussten. Auch deshalb steht der Pizza-Lieferservice nun auf der Ekelliste. Das ist keine gute Werbung für einen Gastronomen, denn diese Liste wurde geschaffen, um Hygienesünder öffentlich zu machen. Wenn das Hygienepersonal in einem Restaurant, Café oder einer anderen gastronomischen Einrichtung massive Mängel feststellt, muss man schnell handeln.

In besonders gravierenden Fällen ist der weitere Betrieb untersagt, bis die Betreiber die Mängel behoben haben. Außerdem taucht der Betrieb, wie nun dieser Pizza-Lieferservice, auf der berüchtigten Ekelliste auf, die für jedermann einsehbar ist. Hier kann jeder nachlesen, was sich hinter verschlossenen Türen abspielt.

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Auf der Ekelliste: Schabenbefall in der Küche

Viele fragen sich an dieser Stelle wahrscheinlich, wer nun der neueste Fall ist. Es ist der Pizza-Lieferservice Amore aus Pfinztal. Bereits am 26. Juni hatten die Kontrolleure hier einen Befall mit Schaben festgestellt. Daraufhin musste der Betrieb vorübergehend schließen. Nach einer erneuten Kontrolle am 6. Juli konnte der Pizza-Lieferservice wieder öffnen. Nach offiziellen Angaben sind alle Mängel behoben. Besonders fragwürdig waren die toten Schaben, die auch im Zubereitungsbereich gefunden wurden.

So hatte man die Insekten im Bereich der Schränke entdeckt, die sich wiederum in der Nähe der Belegtische befanden. Ein absolutes No-Go, der Betrieb konnte nicht weitergeführt werden. Bis heute hat sich der Lieferdienst, der nun auf der Ekelliste gelandet ist, noch nicht zu dem Fall geäußert. Man will wohl relativ schnell Gras über die Sache wachsen lassen. Vor allem aber sollten die Betreiber in Zukunft mehr auf die Hygiene achten, damit sich so etwas nicht wiederholt.