Preiserhöhungen: Stadt Karlsruhe hat Millionen-Schulden

Euro-Banknoten und -Münzen, die übereinander liegen
Symbolbild © istockphoto/hanohiki

Die Fächerstadt muss sparen, denn die Stadt Karlsruhe hat Millionen-Schulden. Den Bürgern drohen nun Preiserhöhungen. Irgendwie muss das Geld wieder hereinkommen.

Wenn die Stadtkasse leer ist, oder noch schlimmer: die Stadt Karlsruhe Millionen-Schulden hat, dann muss etwas geschehen. Wieder einmal werden dazu offenbar die Bürger zur Kasse gebeten. Denn neben umfangreichen Sparmaßnahmen stehen zahlreiche Preiserhöhungen an. Das sollte man unbedingt wissen.

Stadt Karlsruhe hat Millionen-Schulden – Bürger sollen zahlen

Um neunzig Millionen Euro soll der Haushalt der Stadt Karlsruhe entlastet werden. Deshalb setzt die Verwaltung jetzt auf einen drastischen Sparkurs. Was das bedeutet, können sich die meisten denken, denn im Zuge der Preiserhöhungen werden auch die Bürger der Stadt zur Kasse gebeten. Schließlich hat die Stadt Karlsruhe Millionen-Schulden. Verschiedene Angebote sollen demnach teurer werden, so zum Beispiel auch der Besuch im Zoo. Insgesamt wurden von Oberbürgermeister Frank Mentrup (SPD) und Finanzbürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz (CDU) 89 Punkte zur Entlastung vorgelegt. Durch diese Maßnahmen sollen in den nächsten zwei Jahren jeweils 31 Millionen Euro eingespart werden. Und das, obwohl für den Haushalt bereits im letzten Jahr 200 Maßnahmen beschlossen wurden.

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Viele Bürger können wohl kaum glauben, dass es jetzt noch weiter so mit dem Sparkurs gehen soll. Vergangenes Jahr beschloss die Stadt, dass jährlich sechzig Millionen Euro eingespart werden müssen. Die hohen Energiepreise sowie die Inflation und Tarifanpassungen sind nun wohl dafür verantwortlich, dass auf das erste Sparpaket ein zweites folgen muss. Jetzt sind es nicht mehr sechzig Millionen, sondern neunzig Millionen Euro pro Jahr, welche die Stadt sparen muss. Mittlerweile ist wohl für alle endgültig klar: Die Stadt Karlsruhe hat Millionen Schulden.

Das sind die aktuellen Sparmaßnahmen

Im aktuellen Papier ist von einer Erhöhung der Restmüllgebühr die Rede. Dadurch sollen die Einnahmen der Stadt um 4,4 Millionen Euro steigen. Außerdem steigen die Kita-Gebühren, wodurch sich die Fächerstadt Mehreinnahmen von insgesamt fünf Millionen Euro erhofft. Ein weiterer Punkt sind der bundesweite Bußgeldkatalog und entsprechend höhere Bußgelder. Die Schulen und Kindergärten der Stadt sollen zudem die Waldpädagogik reduzieren und so weitere 30.000 Euro einsparen. Die Liste liest sich nicht gerade positiv, aber die Stadt Karlsruhe hat Millionen-Schulden und alle Bürger müssen mithelfen, diese abzutragen.