„Sehr wichtig“: Mehr als 10.000 Bürger in Karlsruhe erhalten Post

Ein Stapel Briefe.
Symbolbild © istockphoto/JAJMO

Mehr als 10.000 Bürger in Karlsruhe erhalten derzeit bestimmte Post. Sie sollten die Briefe unbedingt öffnen, denn sie sind sehr wichtig. Jeder Bürger ist dazu angehalten, mitzuhelfen und die Briefe ernst zu nehmen.

Kaum jemand freut sich noch über Post im Briefkasten. Denn in den wenigsten Fällen sind es Grußkarten und liebe Briefe. Meistens sind es Anschreiben und Rechnungen, die per Post an die Empfänger herausgehen. Aktuell erhalten mehr als 10.000 Bürger in Karlsruhe Post. Und das hat einen ganz bestimmten Grund.

Mehr als 10.000 Bürger in Karlsruhe erhalten Post

In diesem Fall können wir aber beruhigen. Es ist kein böser Brief, der mit hohen Gebühren oder Bußgeldern droht. Aber die Stadt ist auf die Mithilfe der Bürger angewiesen. Deshalb erhalten in Karlsruhe aktuell mehr als 10.000 Bürger Post, die sie unbedingt öffnen sollten. Denn alle vier Jahre muss laut Gesetz der aktuelle Mietspiegel neu erstellt werden.

Bis April sollen die Briefe an Mieter und Vermieter verschickt werden, damit der Mietspiegel möglichst schnell aktualisiert werden kann. In den nächsten Tagen werden zunächst rund 12.000 Briefe verschickt. Zu den Adressaten gehören Mieter in und um Karlsruhe.

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Über 10.000 Briefe verschickt

In dem Brief ist ein Zugangscode enthalten. Mit diesem kann auf einer Internetseite ein digitaler Fragebogen aufgerufen werden. In diesem Fragebogen geht es darum, wahrheitsgemäße Angaben zur Ausstattung der Wohnung, zur Art der Wohnung und zum Gebäude zu machen. Auch die Größe und Lage der Wohnung sowie Details wie energetische Aspekte, Heizung und Ausstattung werden abgefragt. Anschließend wird der Mieter gebeten, die monatliche Nettokaltmiete anzugeben. Es soll aber auch möglich sein, die Befragung offline durchzuführen, wenn man keinen Internetzugang hat.

Für die Rücksendung gibt es einen Freiumschlag, das Anschreiben kostet die Bürger also nichts. Vielmehr geht es um eine repräsentative Befragung, um im Anschluss einen realistischen Mietspiegel veröffentlichen zu können. Deshalb ist jeder, der diese Post im Briefkasten hat, dazu aufgerufen, sich an der Umfrage zu beteiligen. Denn der so festgesetzte Mietspiegel dient wiederum anderen Mietern als Orientierungsgrundlage.