Sportchef-Rauswurf beim KSC – das sind die möglichen Nachfolger

Der Karlsruher SC Bus.
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Nach dem Rauswurf vom Sportchef beim KSC steht die Frage nach dem Nachfolger im Raum. Es gibt verschiedene Optionen, die für den Verein interessant sind.

Der Rauswurf des Sportchefs beim KSC kam für viele überraschend. Sogar der Betroffene selbst soll auf merkwürdige Weise von seiner Entlassung erfahren haben. Nachdem die ersten den Schock verdaut haben, stellt sich die Frage nach dem Nachfolger.

Rauswurf vom Sportchef beim KSC – Suche nach Nachfolger beginnt

Dass sich der Karlsruher SC von heute auf morgen von seinem Sportdirektor Oliver Kreuzer trennt, hätte wohl niemand erwartet. Doch das ist nun Geschichte. Jetzt geht der Blick nach vorne. Ausgerechnet am 1. April gab der Verein die Trennung von seinem ehemaligen Sportchef bekannt. Viele hielten das für einen Aprilscherz. Der Verein musste sogar explizit schreiben, dass es kein Aprilscherz war. Nun sind die ersten Gründe durchgesickert. So soll der Verein bei Transfererlösen und TV-Geldern immer noch unter dem Durchschnitt der zweiten Bundesliga liegen. Hier wünscht man sich für die Zukunft mehr Effizienz.

Wer wird neuer Sportdirektor nach dem Rauswurf beim KSC?

Nach dem Rauswurf des Sportchefs beim KSC steht derzeit noch kein konkreter Nachfolger fest. Man wolle aber so schnell wie möglich eine Person an der Spitze präsentieren. Derzeit sollen unter anderem Gespräche mit Sportdirektoren verschiedener Vereine laufen. Hier gilt es abzuwägen, was die beste Lösung für den Verein ist. Schließlich möchte man in den nächsten Jahren bessere Ergebnisse für den KSC erzielen. Das wäre dann auch für die Fans und vor allem für die Entwicklung des Vereins positiv. Mit dem ehemaligen Sportdirektor wäre das so wahrscheinlich nicht möglich gewesen.

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Es gibt Meldungen, dass verschiedene Personen als Favoriten gehandelt werden. Da taucht einmal Michael Mutzel auf, der eigentlich nur den HSV-Fans in Hamburg etwas sagen dürfte, denn für diesen Verein war er bis 2022 Sportdirektor. Eine weitere Option wäre Olaf Rebbe, der aktive Sportdirektor in Nürnberg, oder der ehemalige KSC-Profi und Scouting-Begleiter Sebastian Feis.

Es bleibt spannend

Oder wird es am Ende doch jemand ganz anderes? Für solche Entscheidungen ist oft eine ganz andere Perspektive vonnöten, die weder die Fans noch die Zuschauer innehaben. Es sind die Strippenzieher, die hinter den Kulissen und hinter jedem einzelnen Spiel organisatorische Entscheidungen treffen. Den treuen Anhängern des KSC bleibt nun nichts anderes übrig, als den fachkundigen Entscheidungen des Vorstands zu vertrauen und auf die Zukunft zu hoffen.