Strafen: Strengere Kontrollen bei Mülltrennung in Karlsruhe geplant

Volle Mülltonnen.
Symbolbild © istockphoto/Gabriele Grassl

In Karlsruhe sind strengere Kontrollen bei der Mülltrennung geplant. Auch sonst wird sich einiges bei der Leerung der roten Tonne ändern. Unter anderem ist hier ein externer Dienstleister im Einsatz.

Die meisten kennen die Vorschriften im Zusammenhang mit der Mülltrennung, gehen aber dennoch zu nachlässig damit um. Immer wieder landen die falschen Abfallprodukte in der Tonne. Deshalb plant die Stadt Karlsruhe strengere Kontrollen bei der Mülltrennung. Ein weiteres Unternehmen kommt ins Spiel, das bei der Umsetzung dieser Aufgabe helfen soll.

Strengere Kontrollen bei Mülltrennung in Karlsruhe

Ein neues Unternehmen ist ab Januar im Einsatz, um sich um die Entsorgung der roten Tonnen in der Stadt zu kümmern. In diesem Zusammenhang sind auch strengere Kontrollen bei der Mülltrennung in Karlsruhe geplant. Das Unternehmen Knettenbrech + Gurdulic ist zukünftig im Einsatz, wenn es um die Wertstofftonne geht. In erster Linie geht es um die Sammlung und die Leerung der roten Tonnen durch die Mitarbeiter des Unternehmens. Für den Kunden selbst ändert sich erst einmal nichts. In die rote Tonne dürfen Verpackungsabfälle und sogenannte stoffgleiche Nichtverpackungen. Dazu zählen zum Beispiel alte Pfannen aus Metall. Außerdem gibt es in Karlsruhe noch das Angebot, den Müll zur Wertstoffsammlung zu bringen.

Das ändert sich mit der neuen Müllabfuhr

Es kann sein, dass sich die Sammeltermine geringfügig ändern. Außerdem fallen an Feiertagen verschiedene Sammlungstouren aus. Diese werden jedoch etwas später nachgeholt. Kein Leerungstermin geht verloren. Darüber hinaus sind in Karlsruhe strengere Kontrollen bei der Mülltrennung geplant. Man wird in Zukunft wohl einmal genauer hinschauen, was in den Tonnen landet. Stimmt der Inhalt nicht, wird die betreffende Tonne als kostenpflichtige Sonderleerung entsorgt.

Leider gibt es auch eine schlechte Nachricht: Die Müllgebühren steigen. In Karlsruhe zahlen die Kunden ab dem kommenden Jahr 7,5 Prozent mehr. Man will verhindern, dass die Wertstoffsammlung ein Verlustgeschäft bleibt. Deshalb wird ein Teil der Gebühren auf die Kunden umgelegt. Immerhin soll so der Haushalt um vier Millionen Euro entlastet werden. Ob der Plan aufgeht, wird sich Ende nächsten Jahres zeigen.