Streik geht in nächste Runde: In Karlsruhe stehen die Bahnen still

Eine Bahn oder ein Zug von der Seite, gerade steigen Passagiere ein
Symbolbild © imago/Arnulf Hettrich

Die aktuelle Verhandlungsrunde verlief nicht so, wie es sich die Beteiligten vorgestellt hatten. Deshalb geht der Streik in die nächste Runde. Bald stehen die Bahnen wieder still und die Fahrgäste müssen mit massiven Verspätungen und Ausfällen rechnen.

Mittlerweile scheint es schon Tradition zu sein, dass wir fast wöchentlich über neue Streiks berichten müssen. Nun geht der Bahnstreik in die nächste Runde. Das heißt: Heute und morgen stehen in Karlsruhe wieder die Züge still. Grund sind gescheiterte Verhandlungen der Gewerkschaft Verdi mit der Unternehmensleitung. Betroffen ist der Karlsruher Verkehrsverbund.

Streik geht in nächste Runde – massive Ausfälle

Die Arbeitgeber streiken und stellen sich quer. Kaum eine Forderung der Gewerkschaft wurde akzeptiert. Das Ergebnis steht fest, der Streik geht in die nächste Runde. Nach Angaben von Gewerkschaftssprechern liegen beide Seiten weit auseinander. Man wolle bessere Arbeitsbedingungen und höhere Löhne. Doch statt aufeinander zuzugehen, entfernen sich beide Seiten immer weiter voneinander. In der Folge eskaliert der Tarifkonflikt und der Streik geht in die nächste Runde.

Die folgenden Linien sind betroffen

Heute und morgen fallen mehrere Linien aus, darunter die S11, S12, S52, S32, S7, S4, S81 und die S71. Darüber hinaus ist mit weiteren Einschränkungen im gesamten Stadtgebiet zu rechnen. Von dem Streik, der in die nächste Runde geht, sind alle Tram- und Buslinien der VBK betroffen. Nicht betroffen ist der Schienenersatzverkehr für die Baustelle zwischen Rheinstetten und Entenfang. Hier fahren die Linien wie gehabt.

Aktuelle Änderungen im Fahrplan beachten

Auch im Fahrplan gibt es einige Änderungen, zum Beispiel auf der Linie 31. Hier fahren die Busse jetzt alle 30 Minuten. Die Linie 44 verkehrt hingegen alle 20 Minuten. Ebenfalls alle 30 Minuten fahren die Linie 73 und die Linie 62. Alle anderen Linien fallen an den bevorstehenden Streiktagen aus. Den Fahrgästen wird empfohlen, im Vorfeld einen Blick auf die aktualisierten Fahrpläne zu werfen und etwas mehr Zeit als sonst einzuplanen.