Wird ernst: Trainer steht beim Karlsruher SC wohl vor dem Wechsel

Die Spieler des Karlsruher SC umarmen ihren Trainer Christian Eichner und applaudieren ihm nach einem Spiel und dem Ende der Saison. Sie stehen zusammen in einem Stadion direkt am Spielfeld.
Symbolbild © imago/Jan Huebner

Nach einem enttäuschenden Saisonstart hat der Karlsruher SC eine erfolgreiche Rückrunde gespielt. Nun stehen die Vertragsverhandlungen an. Ein Trainer steht beim Karlsruher SC wohl ebenso vor einer ungewissen Zukunft. Ob es ein Wechsel wird, ist noch nicht ganz klar.

Es ist verrückt, eigentlich ist die aktuelle Bundesliga-Saison erst ein paar Tage Geschichte und schon geht es in die Vertragsverhandlungen. Auch der Karlsruher SC ist inmitten der Verhandlungen mit seinem Trainer, nur dass sich beide Seiten kaum in die Karten schauen lassen. Entgegen den Meinungen der meisten Fans gibt es wohl noch keinen unterschriebenen Vertrag. Angesichts der Entwicklungen in der Vergangenheit kann man wohl mit allem rechnen.

Trainer steht beim Karlsruher SC vor ungewisser Zukunft

Einige Spieler verabschieden sich schnell in den Urlaub. Es ist davon auszugehen, dass viele nach der Sommerpause wieder zum Verein zurückkehren werden. Auch Trainer Eichner freut sich auf seinen wohlverdienten Urlaub und die Pause von Bundesliga und KSC. Doch kurz zuvor heizte er in einigen Interviews die Gerüchteküche noch einmal an.

So steht der Trainer des Karlsruher SC wohl vor einem Wechsel. Zumindest lässt er offen, wie es mit seinem Vertrag weitergeht. Er selbst sagt nur, dass es im Profifußball keine Garantien für das nächste Jahr gibt. Und genau deshalb will er sich auch noch nicht festlegen, ob er in der kommenden Saison wieder Cheftrainer des KSC sein wird.

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Ausstiegsklausel aus dem laufenden Vertrag

Die Vereinsführung sei zwar mit dem Trainer und seiner Arbeit mehr als zufrieden, aber alles hänge von den Verhandlungen beider Seiten ab. Ob man sich wieder einig wird, bleibt vorerst abzuwarten. Denn es gibt bereits Gerüchte, dass auch andere Vereine an Eichner interessiert sind, zum Beispiel die TSG Hoffenheim oder der 1. FC Köln. Doch auch dazu will sich der Trainer derzeit nicht äußern.

Konkret ist derzeit nur eines: In seinem Vertrag gibt es so etwas wie eine Ausstiegsklausel. Innerhalb einer bestimmten Frist, die noch nicht bekannt ist, kann der Trainer gegen eine Ablösesumme zu einem anderen Verein wechseln. Die Ablösesumme dürfte zwischen 1 und 2 Millionen Euro liegen.