700 Euro: Neue Bußgelder für Fahrradfahrer – „Viele ahnungslos“

Ein Fahrradfahrer ist auf einem Fahrrad auf einem Radweg durch die Stadt unterwegs
Symbolbild © imago/Hanno Bode

Wer sich im Ausland aufs Rad schwingt, muss vorsichtig sein. Denn bei Verstößen erwarten Fahrradfahrer teils hohe Bußgelder im dreistelligen Euro-Bereich. Vor dem Reiseantritt sollte man also unbedingt die Regeln kennen.

Radfahren im Urlaub ist beliebt wie nie zuvor. Schließlich ist es eine tolle Möglichkeit, auf sportliche Art und Weise neue Städte und Landschaften zu erkunden. Stressfrei abseits des Autoverkehrs und umweltschonend ist es auch noch. Doch eins sollte man dabei immer beachten: die Verkehrsregeln im Urlaubsland. Denn Fahrradfahrer, die nicht aufpassen, können Bußgelder von bis zu 700 Euro kassieren. Eine gründliche Vorbereitung und Kenntnis der örtlichen Regeln sind daher unerlässlich, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden.

Heterogene Regelungen in Europa: Bußgelder und ihre Bandbreite

Die Verkehrsregeln für Radfahrer variieren von Land zu Land in Europa beträchtlich. Während einige Länder moderate Strafen für Verstöße verhängen, drohen in anderen empfindliche Geldbußen und sogar Punkte im Verkehrssystem. Ihr müsst natürlich nicht alle Regeln auswendig kennen, aber zumindest für euer präferiertes Urlaubsland lohnt es sich.

Beispielsweise kann das Fahren ohne Licht in Spanien mit bis zu 200 Euro geahndet werden, während in Großbritannien nur eine vergleichsweise geringe Strafe von 6 Euro fällig ist. Ebenso unterscheidet sich die Ahndung des Fahrens auf dem Bürgersteig erheblich, wobei Luxemburg mit 175 Euro im europäischen Vergleich weit vorn liegt. Die Spannbreite ist also groß; am besten fährt man deshalb einfach vorsichtig und vermeidet diese Strafen komplett.

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Die wichtigsten Fahrradregeln und Vorschriften im Überblick

Neben den offensichtlichen Verstößen wie dem Fahren ohne Licht oder dem Missachten einer roten Ampel gibt es weitere Regeln, die Fahrradfahrer beachten müssen. Die Helmpflicht ist dabei ein wichtiger Aspekt, der je nach Land unterschiedlich gehandhabt wird. Ebenso variieren die Regelungen zur Verwendung von Kopfhörern während der Fahrt. Was Fahrradfahren unter Alkoholeinfluss angeht, macht jedes Land ebenfalls seine eigenen Regeln, doch teuer und gefährlich wird es dabei überall.

In Sachen Regularien und Strafen ist tatsächlich Spanien der Spitzenreiter. Hier sollte man besonders aufpassen, während Rom etwas liberaler ist und dort Musikhören mit Kopfhörer in einem Ohr erlaubt ist. Bußgelder dienen letztlich dazu, die Sicherheit im Straßenverkehr zu gewährleisten. Daher ist es ratsam, die lokalen Gesetze zu kennen und zu respektieren, um einen sicheren und entspannten Fahrradurlaub zu genießen.