Autobauer ist insolvent: Serie von Solarautos wird eingestellt

Ein Solarauto.
Symbolbild © istockphoto/MakaronProduktion

Es überschlagen sich derzeit die Medienberichte darüber, dass ein Autobauer insolvent ist und seine Solarautos nicht mehr weiter in Serie produzieren wird.

Ein Autobauer ist offenbar insolvent und die Solarautos werden jetzt nicht mehr produziert. Für Kunden, die bereits eine Anzahlung geleistet haben und diese zurück erhalten wollen, kann es problematisch werden.

Jähes Ende naht

Eine neue Meldung über einen Autobauer, der insolvent ist und die Solarautos nun nicht  mehr herstellen kann, macht jetzt die Runde. Ein deutscher Autohersteller hat als Start-up ein alternatives Fahrzeug angeboten, welches mit Solarzellen ausgestattet ist. Doch jetzt ist der Hersteller Sono Motors insolvent, wie es in Berichten heißt.

Das Unternehmen aus München soll die Insolvenz selbst bekannt gegeben haben. Demnach hat es ein Insolvenzantrag mit Schutzschirmverfahren beim Amtsgericht München beantragt. Somit soll durch diverse Maßnahmen eine Sanierung des Unternehmens in Eigenverwaltung erreicht werden, heißt es weiter.

Kunden haben angezahlt

Tausende Kunden haben jedoch bereits ihr Fahrzeug bei Sono angezahlt. Dabei heißt es jetzt in den Berichten, dass diese Kunden auf eine Rückzahlung der sogenannten Reservierungsgelder warten müssen. Gleichzeitig gibt es auch Meldungen darüber, dass noch ungewiss ist, wie diese Rückzahlungen finanziert werden sollen.

Der Autobauer ist insolvent, doch seine Solarautos gelten tatsächlich als Innovation. Auf der Karosserie der Fahrzeuge sind Solarzellen verbaut, über die das E-Auto geladen wird. Gleichzeitig hatte sich das Unternehmen sowie sein Projekt via Crowdfunding über Spenden finanziert.

Schwere Krise und bittere Realität

Laut Sono habe es bis zum Beginn des Jahres 2023 etwa 44.000 Vorbestellungen für den Sion gegeben. Dieser sollte 2024 auf den Markt kommen und 30.000 Euro kosten. Zahlreiche Kunden hatten bereits den kompletten Kaufpreis für das E-Auto bezahlt, während andere eine Anzahlung geleistet haben.

Laut Berichten geht es jetzt um einen Betrag von insgesamt 44 Millionen Euro. Zu Beginn des Jahres startete das Unternehmen eine zweite Crowdfunding-Kampagne, welche jedoch scheiterte. Nun ist der Autobauer insolvent und die Produktion der Solarautos ist gestoppt. 250 Mitarbeiter sind bereits entlassen, heißt es. Jetzt will sich das Unternehmen sanieren.