Autoindustrie betroffen: 8.000 Arbeitsplätze sollen gestrichen werden

Mann arbeitet an Autos.
Symbolbild Foto: Von Ford Motor Co - https://www.flickr.com/photos/fordmotorcompany/2924477469/in/set-72157603685366049/, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5297108

Es sieht so aus, als wäre die Mobilitätswende in vollem Gang. Nun sollen in der Automobilindustrie 8.000 Arbeitsplätze gestrichen werden. Viele Beschäftigte verlieren ihren Arbeitsplatz und müssen sich neu orientieren.

Viele Firmen in der Automobilindustrie müssen umstrukturieren. Das trifft vor allem die Mitarbeiter sehr hart. So sollen bei einem bestimmten Unternehmen jetzt 8.000 Arbeitsplätze gestrichen werden. Was das für die die Angestellten bedeutet, erklären wir hier.

8.000 Arbeitsplätze sollen wegfallen

Vor allem die Autozulieferer müssen sich umorientieren. So fallen allein in einem Unternehmen Tausende Arbeitsplätze weg. In der Produktion sind es 6.000 Arbeitsplätze. Im indirekten Bereich müssen weitere 2.000 Stellen entfallen. Konkret geht es dabei um das schwedische Unternehmen Autoliv. Dabei handelt es sich um einen großen Zulieferer, der Airbags und Sicherheitsgurte herstellt.

Der Grund dafür, dass 8.000 Arbeitsplätze gestrichen werden sollen, sind vor allem die deutlich höheren Kosten. Wenn man die Zahl der Entlassungen auf die gesamte Belegschaft umrechnet, sind das ganze elf Prozent aller Beschäftigten. Die Kündigungen sollen bis 2025 abgeschlossen sein. Das Hauptaugenmerk für die Zukunft liegt auf einer effizienteren und einfachen Arbeitsweise.

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Massive Einschnitte überall

Es ist gut möglich, dass der Autozulieferer exemplarisch für viele Unternehmen in der Automobilindustrie steht, die in den nächsten Jahren Tausende von Arbeitsplätzen abbauen werden. Vor allem die nachhaltigen Trends sorgen für Veränderungen und werden die gesamte Branche auf den Kopf stellen. Gleichzeitig wird der Kostendruck sehr hoch bleiben. Dieser Druck wird vermutlich stärker denn je auf den Unternehmen lasten, sodass die Firmen teilweise keine andere Lösung sehen, als Arbeitsplätze abzubauen. Steigende Kosten könnten nicht direkt an die Kunden weitergegeben werden.

Zweifellos macht sich dadurch in der Bevölkerung Verunsicherung breit. In den meisten Fällen geht es darum, sich auf neue Trends einzustellen. So werden nicht nur in der Automobilindustrie, sondern auch in anderen Branchen Arbeitsplätze wegfallen. Nicht zuletzt der Fachkräftemangel in den Schlüsselbranchen des Landes setzt das gesamte Bundesgebiet unter Druck. In vielen Bereichen besteht deshalb Handlungsbedarf und die Unzufriedenheit der Bürger macht sich zunehmend bemerkbar.