Chaos: Wichtige Bahnstrecke in Deutschland gesperrt – „Ab sofort“

Ein Hauptbahnhof mit vielen Fahrgästen. Millionen werden vom Bahnstreik betroffen sein.
Symbolbild © istockphoto/Alexander Farnsworth

Wieder einmal verhindern Bauarbeiten an den Schienen viele Reisen zur Weihnachtszeit. Im Raum Köln kommt es im Dezember zu Chaos, da eine in Deutschland wichtige Bahnstrecke gesperrt wird. Bahnkunden, Pendler und Reisende müssen sich auf Einschränkungen im Nah- und Fernverkehr einstellen.

Bahnfahren in Deutschland kann auch so schon unangenehm und anstrengend sein. Nun droht in Nordrhein-Westfalen Chaos auf einer beliebten Bahnstrecke in Deutschland auszubrechen, da Bauarbeiten den kompletten Betrieb im Kölner Raum lahmlegen. Dabei dachte man eigentlich, der angekündigte Streik der GDL würde zur Weihnachtszeit für das größte Kopfzerbrechen im Bahnverkehr sorgen.

In diesem Zeitraum wird Reisen mit dem Zug in und um Köln unangenehm

Im Dezember steht in NRW im Raum Köln für Bahnreisende eine Zeit der Veränderungen bevor – der eher negativen, wohlgemerkt. Die Deutsche Bahn plant vom 1. bis zum 29. Dezember Bauarbeiten, was zu teils massiven Einschränkungen im Zugverkehr führen wird. Besonders im Fokus steht die Sperrung der Strecke zwischen Hürth-Kalscheuren und Brühl (Rhein-Erft-Kreis) vom 10. bis 15. Dezember, die tagsüber in Kraft tritt.

Zusätzlich werden Arbeiten am elektronischen Stellwerk Köln Hauptbahnhof durchgeführt, die weitere Auswirkungen auf den Zugverkehr haben werden. Falls nun auch ein Winter-Chaos mit Frost und Schnee anbricht, dann könnte es noch dicker kommen und die DB in dieser so viel befahrenen Region komplett lahmgelegt werden. Reisende müssen sich also leider auf viele Ausfälle und Umleitungen im Nah- und Fernverkehr einstellen.

Lesen Sie auch
Mega-Summe: Mercedes zahlt Mitarbeitern Rekord-Prämie

Was kann man gegen den Bahnwahnsinn im Dezember tun?

Wenn die Bahn mal wieder ausfällt, hilft es nur, die Nerven zu bewahren und ruhig zu bleiben. Zumindest noch versucht die DB regelmäßig alternative Fahrten, Umleitungen und einen Schienenersatzverkehr zu organisieren. Da dies nicht immer klappt, sollte man trotzdem einen zeitlichen Puffer bei seinen beruflichen und privaten Reisen im Dezember einplanen.

Das regelmäßige Checken der Bahn-App, das Achten auf Ansagen am Bahnhof und auch das Ansprechen des Bahnpersonals im Zug oder am Schalter können schon viel bewirken und einem weiterhelfen. Wenn es doch mal zu kompletten Ausfällen kommen sollte, hilft nur umdisponieren und auf anderen Verkehrsmittel zurückgreifen. Zumindest die aktuellen Einschränkungen in Köln aufgrund der Bauarbeiten sollten Reisende ab Januar nicht mehr aufhalten, doch das Winterwetter bleibt natürlich trotzdem ein Faktor, den man nicht vergessen sollte.