Entlassungswelle bei E-Autobauer: Viele Arbeiter verlieren Job

Hersteller arbeiten an E-Autos in der Fabrik. Die Mitarbeiter tragen Arbeitskleidung. Das hintere Auto hat eine geöffnete Motorhaube und steht neben einer Treppe.
Symbolbild © imago/ITAR-TASS

Ein amerikanischer E-Autobauer muss offenbar weitere Arbeiter entlassen. Die Entlassungen markieren einen weiteren Rückschlag für das Unternehmen, das bereits zuvor mit finanziellen Turbulenzen zu kämpfen hatte.

Die Zukunft eines amerikanischen E-Auto-Start-ups wird zunehmend von Problemen überschattet. Gerüchten zufolge musste der E-Autobauer erneut Arbeiter entlassen. Betroffen sind insbesondere die talentierten Köpfe hinter der Software, dem Design und den Inhalten des Unternehmens.

Krise bei Elektroauto-Unternehmen führt zu Personalabbau 

Die jüngsten Personalabbau-Maßnahmen sind ein weiterer Rückschlag für das Unternehmen. Die Firma hat schon seit dem vergangenen Jahr mit finanziellen Problemen zu kämpfen. Die Mitarbeiter sollen ihre Kündigungen per E-Mail erhalten haben. Andere ehemalige Beschäftigte berichteten auf Plattformen wie LinkedIn und Reddit über ihre Entlassung. Fisker, bekannt für seinen vielversprechenden Elektro-SUV, den Ocean, hatte bereits zuvor mit Schwierigkeiten zu kämpfen. Die Produktion des Ocean musste vorübergehend gestoppt werden und der Unternehmenssitz in Kalifornien wurde geschlossen. Nun scheint sich die Krise des Unternehmens weiter zu verschärfen, da die aktuellen Entlassungen verschiedene Abteilungen betreffen.

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Die Unsicherheit über die Zukunft des Unternehmens belastet nicht nur die Mitarbeiter, sondern auch Kunden und Investoren. Obwohl Fisker die Entlassungen bisher weder bestätigt noch dementiert hat, bleibt die Frage offen, ob diese neuesten Ereignisse Teil eines umfassenderen Umstrukturierungsplans sind oder ob das Unternehmen weiterhin finanzielle Schwierigkeiten hat.

Gesamte Elektroauto-Branche ist von Schwierigkeiten betroffen

Beim Blick auf die Branche wird klar, dass Fisker nicht allein mit seinen Problemen ist. Ähnliche Personalabbau-Maßnahmen wurden auch bei anderen Start-ups im Bereich der Elektroautos wie Lucid und Rivian beschlossen. Dies verstärkt die Unsicherheit über die Zukunft der betroffenen Unternehmen. Inmitten dieser unruhigen Zeiten steht viel auf dem Spiel für die Elektromobilität und der Personalabbau bei Fisker ist nur ein weiteres Kapitel in einer sich ständig verändernden Geschichte. Wird das Unternehmen seine Schwierigkeiten bewältigen und seine Stellung auf dem Markt halten können oder wird es von den Strömungen des Wandels mitgerissen? Diese Frage bleibt vorerst unbeantwortet.