Hiobsbotschaft in den Ferien: Streik bei der Deutschen Bahn kommt

Menschen laufen mit Reisegepäck über den Hauptbahnhof
Symbolbild © istockphoto/GANNAMARTYSHEVA

Für viele ist es eine Hiobsbotschaft mitten im Urlaub. Denn nun droht ein erneuter Streik bei der Deutschen Bahn. Das wirbelt den Fahrplan gehörig durcheinander und macht vielen einen Strich durch die Reisepläne.

Immer mehr Menschen reisen auch im Sommer mit der Bahn. Der Trend geht zu nachhaltigen Verkehrsmitteln. Nun droht mitten in den Ferien ein Streik bei der Deutschen Bahn. Viele Fahrgäste werden damit wohl auf andere Transportmittel ausweichen müssen.

Streik bei der Deutschen Bahn

Pünktlich zu Beginn der Urlaubssaison startet ein erneuter Streik bei der Deutsche Bahn. So soll es am Dienstag, den 4. Juli, einen 24-stündigen Bahnstreik geben. Der Streik ist dabei nicht auf bestimmte Strecken beschränkt, sondern gilt bundesweit. Weder Regionalbahnen noch ICEs oder Güterzüge werden fahren. Wer in den Urlaub fahren will, hat das Nachsehen. Von Seiten der Gewerkschaft und der Beschäftigten möchte man mit dem Streik den Druck auf den Vorstand der Bahn erhöhen. Deutschlandweit ist deshalb mit Chaos auf den Schienen zu rechnen. Noch dazu sind in Nordrhein-Westfalen ab der kommenden Woche Sommerferien. Da kommt ein Warnstreik besonders ungelegen. Noch dazu stimmt die EVG derzeit über ihre Haltung zu unbefristeten Streiks ab.

Lesen Sie auch
Zu teuer: Berühmter Sportwagen-Bauer bringt erstmals E-Auto raus

Langfristiger Streik bei der Deutschen Bahn geplant

Nach derzeitigem Stand ist in der kommenden Woche mit einem riesigen Bahnchaos zu rechnen. Die EVG fordert zwölf Prozent mehr Lohn. Mindestens 650 Euro mehr soll es geben, und zwar pro Monat für jeden einzelnen Mitarbeiter. Vonseiten der Deutschen Bahn wird dies vehement abgelehnt. Deshalb erhöht man jetzt den Druck mit einem flächendeckenden Streik, unter dem vor allem die Reisenden leiden werden. Wer an diesem Tag beispielsweise in den Urlaub fahren will, muss seine Pläne wohl ändern. Fakt ist: Die Tarifverhandlungen sind bislang nicht zu einem Ergebnis gekommen, weshalb nun erneut ein Streik als Druckmittel dient. Es bleibt abzuwarten, wie und ob die Gewerkschaft ihr Streikvorhaben letztendlich umsetzt und ob es dadurch endlich eine Einigung in Sachen Lohnzahlung gibt.