Klimaaktivisten blockieren ganze Autobahn – Fahrer verlieren Nerven

Klima-Aktivisten blockieren eine Autobahn.
Symbolbild ©twitter/letzte generation

Schon wieder haben Klimaaktivisten eine ganze Autobahn blockiert. Und immer mehr Fahrer verlieren die Nerven.

Die Klimaaktivisten der „Letzten Generation“ werden für immer mehr Autofahrer zum Albtraum. Da die Aktivisten sich mit Vorliebe in den Hauptverkehrszeiten an wichtigen Verkehrspunkten in großen Städten in Deutschland festkleben, halten sie regelmäßig den Verkehr auf. Immer mehr Fahrer verlieren jetzt die Nerven.

Genervte Autofahrer

Die Beweggründe der Protestaktionen der „Letzten Generation“ mögen nobel sein. Dass sie ständig die Straßen blockieren und damit den gesamten Verkehr aufhalten, stresst jedoch die Menschen in ihrem Alltag. So verlieren immer mehr Fahrer die Nerven und werden teilweise sogar handgreiflich.

Zuletzt so geschehen am vergangenen Freitag in der Bundeshauptstadt Berlin. Hier blockierten die Aktivisten der „Letzten Generation“ insgesamt elf verschiedene Verkehrspunkte. Und diese Protestaktionen blieben nicht ohne Gegenwehr. So verloren einige Fahrer die Nerven und griffen die Klimaaktivisten an.

Ein Pressefotograf berichtete in den Medien von einer entsprechenden Protestaktion auf dem Kurfürstendamm. Hier wurden die Protestanten der „Letzten Generation“ sogar mit Fußtritten traktiert und es wurde versucht sie von der Straße zu zerren, damit sie sich nicht auf der Straße festkleben konnten.

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„Fahrlässige Haltung der Regierung“

Zu diesem Vorfall veröffentlichte die „Letzte Generation“ ein Video in den sozialen Medien. Hier ist ein Mann zu sehen, der gewaltsam versucht, die Protestanten von der Straße zu zerren. Dazu schrieben sie, dass sie keinen Spaß empfinden, von Autofahrern so angegangen zu werden. Allerdings zwinge die „fahrlässige Haltung der Regierung angesichts drohender Ernteausfälle, Kriege und sozialer Verwerfungen (…) uns dazu, auf die Straße zu gehen.“

Bereits einen Tag zuvor blockierte die „Letzte Generation“ insgesamt 14 verschiedene Verkehrspunkte in Berlin. Das Ziel sei es dabei auch ganz eindeutig den Verkehrsfluss zu stoppen, sodass die Fahrer die Nerven verlieren.

Die Klimaaktivisten glauben offenbar, sich nur so Gehör verschaffen zu können. In mehreren Ankündigungen bestätigen sie, erst dann mit den Klebe-Aktion aufzuhören, wenn die Bundesregierung ihre Forderungen zum Klimaschutz erfüllt. So wolle sie unter anderem, dass Deutschland noch bis zum Jahr 2030 die Nutzung fossiler Rohstoffe unterbindet.