Maßnahme: Millionen Kennzeichen laufen ab – „Nicht nur bei Autos“

Ein KFZ-Kennzeichen aus Zürich für ein Motorrad.
Symbolbild © imago/dieBildmanufaktur

Jetzt laufen Millionen von Kennzeichen ab, wobei dieses Mal keine normalen Autos betroffen sind. Dennoch: Wer nicht rechtzeitig handelt, bekommt ein Fahrverbot verpasst. Alle Infos gibt es im Folgenden.

Schon bald ist das aktuelle Ablaufdatum für Millionen von Kennzeichen. Jedoch sind dieses Mal keine gewöhnlichen Pkw in Gefahr. Den Fahrzeughaltern, die jetzt nicht rechtzeitig handeln, droht dennoch ein unerwartetes Fahrverbot. Fest steht: Blau fahren wird zur Pflicht.

Millionen Kennzeichen laufen ab

Autos benötigen dieses Kennzeichen in der Regel nur einmal während ihrer Lebensdauer. Doch es gibt noch eine Reihe anderer Fortbewegungsmittel, die täglich auf den Straßen unterwegs sind, und für diese gelten nochmals andere Vorschriften. Bei ihnen handelt es sich vor allem um sogenannte „saisonale Fahrzeuge“. Diese heißen so, weil man mit ihnen meistens nicht das ganze Jahr lang fährt. Nachdem das Fahrzeug eine Weile geruht hat, ist danach nicht immer gewährleistet, ob es noch sicher ist. Genau das ist der Grund, warum man bei folgenden Fahrzeugen das Versicherungskennzeichen jährlich erneuern muss.

Ja, es gibt nicht nur eine Versicherungspflicht für Autos und Motorräder, sondern auch für Rasenmäher. Diese muss jedoch nicht jedes Jahr aktualisiert werden. Anders sieht es da bei diesen im Folgenden aufgelisteten Zweirädern aus. Sie brauchen immer das jährlich gültige Kennzeichen. Dieses gibt es in den Farben Schwarz, Blau und Grün. Während die vorgeschriebene Farbe zurzeit noch Schwarz ist, wird ab dem 1. März 2024 ein blaues Kennzeichen für Millionen Fahrzeuge zur Pflicht. Dementsprechend ist 2025 Grün an der Reihe. Aber für wen gelten denn nun diese dauernd wechselnden Kennzeichen?

Jährliche Auffrischung

Der Kennzeichen-Wechsel in weniger als drei Wochen betrifft Millionen Mofas, Mopeds, S-Pedelecs, E-Scooter und sonstige Elektrokleinstfahrzeuge. Viele verwechseln es immer wieder: Mofas fahren mit einer bescheidenen Geschwindigkeit von nicht mehr als 25 Kilometern pro Stunde. Mopeds sind genauso wie Mofas Kleinkrafträder, aber mit mehr Power im Motor. Man braucht einen Moped-Führerschein für sie und die Geräte fahren bis zu 45 Kilometer pro Stunde schnell. S-Pedelecs nennt man elektrische Fahrräder mit einer höheren Motorunterstützung als herkömmliche Pedelecs. Daher benötigen auch sie einen Versicherungsschutz, der wiederum einer jährlichen Auffrischung bedarf. Das richtige Kennzeichen erhält man übrigens direkt beim zuständigen Versicherer.