Mercedes überholt Konkurrenz Tesla – „Bei Kunden viel beliebter“

Daimler mit Geld
Symbolbild

In einem Ranking soll Mercedes die Konkurrenz Tesla hinter sich gelassen haben. Der deutsche Automobilbauer erfreut sich derzeit größter Beliebtheit.

Aktuell scheint es für einen deutschen Autohersteller gut zu laufen. Mercedes will die Konkurrenz Tesla überrundet haben und mit guten Umsätzen brillieren.

Autobranche im Aufwind

Allgemein sollen die Umsätze der Autohersteller derzeit steigen. Lediglich die Gewinne haben dies noch nicht einholen können. Jedoch sticht ein Automobilbauer besonders hervor. Mercedes soll die Konkurrenz, einschließlich Tesla, in den Schatten gestellt haben. Das sagt zumindest eine Studie der Beratungsgesellschaft EY.

Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum befinde sich die Branche im Wachstum. Laut der Studie sind die Umsätze im ersten Quartal um etwa 19 Prozent gestiegen. Beim Absatz konnte ein Plus von etwa 4 Prozent erzielt werden. Basierend auf diesen Zahlen geht Mercedes bei den Margen als neuer Spitzenreiter hervor.

Top Platzierungen für deutsche Hersteller

insgesamt wurden 16 verschiedene Autohersteller analysiert. Mercedes führt die Rangliste an und überholt damit die Konkurrenz Tesla haushoch. Dieser landet im Ebit-Margen-Ranking auf Platz 4. Einst war Tesla der unangefochtene Spitzenreiter. Auf Platz 2 liegt BMW während Platz 3 an Kia geht.

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„Erstmals seit Anfang 2021 sehen wir deutliche Bremsspuren beim Gewinn, der längst nicht mehr so stark steigt wie der Umsatz“, erklärte Constantin Gall, Leiter der Mobilitätssparte Westeuropa, in einer Mitteilung. Auch soll sich der Markt normalisieren, sodass Neuwagen keine Mangelware mehr bleiben, wie es in den vergangenen Jahren der Fall war.

Verbrenner liegen vorn

Im direkten Vergleich von Verbrennern und Elektrofahrzeugen , konnten die Hersteller einen deutlich höheren Gewinn mit den Verbrennern einfahren, heißt es. So erklärt die Expertin dazu, dass die Hersteller erreichen müssten, dass die E-Autos mehr Gewinn einbringen.

So heißt es weiter: „An mehr Kostendisziplin führt kein Weg vorbei, sonst droht dauerhaft eine deutlich niedrigere Profitabilität.“ Ob es überhaupt möglich ist, dass diese Rechnung zufriedenstellend aufgeht und das Ziel erreicht wird, muss abgewartet werden.