Spritpreise werden teurer: Kanister-Anstürme auf Tankstellen erwartet

Die Spritpreise werden bald wieder steigen.
Symbolbild © istockphoto/SteveByland

Die Spritpreise an Tankstellen werden immer teurer. Sowohl Benzin als auch Diesel sind von den Preiserhöhungen betroffen. Neben den Tankkosten steigen auch andere Preise.

Die Energiekrise hat im Winter viele Menschen getroffen. Nicht nur die Preise für Lebensmittel waren betroffen, auch die Kosten für Strom, Öl und Gas stiegen enorm an. Autofahrer hatten es dabei besonders schwer, denn auch an den Zapfsäulen lief das Portemonnaie auf Reserve, da die Spritpreise an Tankstellen immer teurer wurden. Jetzt, da der Winter sich langsam verabschiedet, könnte man meinen, die Krise sei vorbei. Doch das ist ein Trugschluss. Denn die Spritpreise steigen erneut – und das sorgt bei vielen Autofahrern für Unmut.

Spritpreise an Tankstellen steigen weiterhin

Der Grund für den Anstieg der Spritpreise ist der steigende Ölpreis. Am vergangenen Wochenende haben Mitglieder des OPEC-Kartells und andere große Förderländer beschlossen, ihre Produktion zu drosseln. Das hat dazu geführt, dass der Ölpreis um ganze acht Prozent gestiegen ist. Der ADAC teilte daraufhin mit, dass dies „in der Folge auch zu einer Verteuerung an den Zapfsäulen“ führen könne. Bereits seit Jahresbeginn ist der Benzinpreis leicht gestiegen, während Diesel günstiger geworden ist. Im März kostete ein Liter Super E10 laut ADAC im Monatsmittel 1,763 Euro, ein Liter Diesel nur noch 1,715 Euro. Im Vergleich zum teuersten Tankmonat aller Zeiten, dem März 2022, sind die Preise jedoch um einiges gesunken. Dennoch sorgt der Anstieg der Spritpreise dafür, dass sich Autofahrer jetzt schon Gedanken machen, wie sie sparen können.

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Verbraucher müssen sich auf höhere Strompreise einstellen

Doch nicht nur die Spritpreise machen den Verbrauchern zu schaffen. Auch auf dem Strommarkt wird diskutiert, da der Strompreis auch vom Gaspreis abhängig ist. Um Investitionen in erneuerbare Energien anzukurbeln, sollen die EU-Staaten dem Vorschlag der Kommission zufolge Stromerzeugern einen Mindestpreis für Strom garantieren, wenn sie neue Investitionen tätigen. Gelten soll dies für Investitionen in alle erneuerbaren Energien und in Kernkraft. Es bleibt abzuwarten, ob diese Maßnahmen helfen werden, um die Preise wieder in den Griff zu bekommen. Bis dahin müssen sich Verbraucher jedoch auf höhere Kosten einstellen und sich überlegen, wie sie am besten sparen können.