„Viele ahnungslos“: Höchste Bußgelder für Autofahrer im Winter

Eine Person in Winterkleidung steht an ihrem Auto. Überall liegt Schnee.
Symbolbild © istockphoto/invizbk

Der Winter kann teuer werden, denn bei Eis und Schnee kommen mitunter ziemlich hohe Bußgelder auf Autofahrer zu. Einige Vergehen sind besonders teuer und sollten tunlichst vermieden werden.

Die Temperaturen klettern seit Tagen weiter nach unten, und so ist es nur eine Frage der Zeit, bevor sich dieses Jahr erneut eine Schneedecke über das Land legt. Das ist sicherlich für viele ein Grund zur Freude, doch für alle, die mit dem Auto unterwegs sind, ist es eine kleine Katastrophe. Eis und Schnee machen Erledigungen im Alltag oft zu einer echten Herausforderung. Zudem kommen im Winter oft besonders hohe Bußgelder auf Autofahrer zu. Wer kein Vermögen für Verstöße zahlen möchte, sollte besser genau wissen, worauf es bei Minusgraden zu achten gilt. Die kleinsten Fehler können ein großes Loch ins Portemonnaie reißen.

Die teuersten Verstöße

Da es lästig ist, sich am frühen Morgen ins eiskalte Auto zu setzen, lassen viele Deutsche es schon vorher warmlaufen. Doch das kann richtig teuer werden, denn den Motor unnötig laufen zu lassen bedeutet Lärm. Zudem belastet es die Umwelt, weshalb man bis zu 80 Euro für die Annehmlichkeit zahlen muss. Viele Bußgelder werden im Winter zudem von Autofahrern verlangt, weil diese das Fahrzeug nicht richtig vom Schnee befreit haben. Denn was die wenigsten wissen, ist, dass auch das Dach schneefrei sein muss, um ein Herabrutschen zu vermeiden. Wer das vergisst und erwischt wird, zahlt 25 Euro.

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Es ist ebenfalls ratsam, die Winterreifen früh genug aufzuziehen, denn wer mit der falschen Bereifung unterwegs ist, muss 60 Euro bezahlen. Und das ist nicht alles, denn obendrauf gibt es einen Punkt in Flensburg. Noch teurer wird es für alle, die bei Eis und Schnee unangemessen fahren. Wer zu waghalsig fährt oder die empfohlenen Abstände nicht einhält, darf direkt 100 Euro bezahlen. Auch hier gibt es zusätzlich einen Punkt.

Bitte Zeit nehmen

Auch wenn man es morgens eilig hat und das Freikratzen des Autos lästig erscheint, raten Experten sich Zeit dafür zu nehmen. Denn Autofahrer, die diese Aufgabe im Winter nicht mit genug Sorgfalt erledigen, dürfen mit hohen Bußgeldern rechnen. So zahlt jeder, der die Scheibe nicht vollkommen vom Eis befreit 10 Euro.

Nicht zu vergessen ist auch das Kennzeichen, denn es muss bei winterlichen Verhältnissen lesbar sein. Wer es nicht vom Schnee befreit, muss im schlimmsten Fall 5 Euro für den Fehler hinblättern. Sobald es dunkel, regnerisch oder nebelig ist, tun Fahrer sich außerdem einen Gefallen, wenn sie auf die richtige Beleuchtung unterwegs achten. Da Verstöße bei schlechter Sicht schnell zu Unfällen führen können, fällt hier eine Gebühr von 20 Euro für Verstöße an.