„Wie Pferdekutsche fahren“: Erste Tesla-Besitzer sind verwundert

Der Betrachter des Bildes fährt eine leere Autobahn in einem High-Tech-autonomen Tesla-Fahrzeug hinunter.
Symbolbild © istockphoto/helivideo

Das ist aber ein gewagter Vergleich. Die ersten Tesla-Besitzer vergleichen eine Fahrt mit ihrem E-Auto mit der auf einer Pferdekutsche.

Ob dieser Vergleich nicht ein wenig hinkt? Die ersten Tesla-Besitzer sind aufgrund des Fahrgefühls in ihrem neuen E-Auto verwundert – und finden, es hätte eher etwas von einer Pferdekutsche. Für das Unternehmen Tesla, das eigentlich für die Zukunft der Mobilität steht, ist das ein herber Schlag. Wie kommt es zu dem Urteil?

Ein schräger Vergleich

Wenn man an E-Autos denkt, denkt man automatisch an Tesla. Und tatsächlich: Die meisten, die sich nach einem elektrischen Wagen sehnen, hätten am liebsten ein Modell des Unternehmens Tesla – das jetzt auch einen neuen Standort in Baden-Württemberg plant. Oft mangelt es nur am nötigen Kleingeld für die Neuanschaffung. Und die Glücklichen, die sich ein E-Auto aus dem Hause Tesla leisten können, beschweren sich dann auch noch. So wie nun diese Frau auf Twitter – dort schrieb sie, dass das hochwertige E-Auto einer Pferdekutsche gleiche. War diese Aussage reine Provokation?

Alles Provokation?

Das Unternehmen um Elon Musk ist bekannt für seine innovativen Modelle wie das Model S, Model 3, Model X und Model Y. Die Fahrzeuge zeichnen sich durch ihre hohe Reichweite sowie Leistung und die fortschrittliche Technologie aus. Das Unternehmen hat dazu beigetragen, die Akzeptanz und Verbreitung von Elektrofahrzeugen weltweit zu fördern. Sprich: Tesla ist der absolute Branchen-Primus. Und trotzdem sieht er sich nun mit diesem herben Vergleich konfrontiert.

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Weiter meinte die Twitter-Nutzerin spitzfindig, dass eine E-Auto-Fahrt in ihr nostalgische Gefühle wecke. Ein Tesla und eine Pferdekutsche müssten eben alle beide während der Fahrt immer wieder anhalten: um zu laden bzw. die Tiere mit Wasser und Futter zu versorgen. Der Kommentar ist zwar mit einem Augenzwinkern zu verstehen. Eine Provokation gegen den Riesen Tesla ist er aber allenfalls. Dass das Laden der E-Autos nach wie vor viel mehr Zeit benötigt als das Tanken eines Verbrenners, ist richtig. Jedoch ist der Vergleich ein wenig übertrieben.

Ladezeiten immer besser

Die Ladezeiten der E-Autos werden immer kürzer. Und gerade Tesla hat die geringsten Ladezeiten auf dem Markt. Falls der Kommentar der Twitter-Nutzerin auch die sowieso schon oft bemängelte Reichweite von Elektroautos kritisieren wollte, muss man dem hinzufügen, dass sich das schlechte Image der E-Autos zurzeit absolut erholt und bald nicht mehr zutreffend sein wird. Es kommt bald nämlich ein elektrischer Toyota mit 1.500 Kilometern Reichweite auf den Markt. Das ist zwar kein Tesla – leisten werden ihn sich dafür viel mehr Menschen können.