300 Millionen: Immer mehr Förderanträge für Heizungsaustausch

Eine Wärmepumpe ist an einem Haus an der Wand angebracht. Sie steht in der Sonne und an einem begrünten Gartenstück. Das Wetter ist gut und das Haus ein gepflegter Neubau.
Symbolbild © istockphoto/Oliver Hasselluhn

Es ist offenbar eine rückläufige Nachfrage bei Wärmepumpen zu verzeichnen. Dennoch zeigt sich Grünen-Politiker und Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck positiv gestimmt. Denn: Es gibt Hunderte Millionen Euro abzugreifen, sodass auch die Förderanträge für den Heizungsaustausch offenbar immer mehr werden.

Immer mehr Menschen möchten von den bereitgestellten Millionen profitieren, sodass auch immer mehr Förderanträge zum Heizungsaustausch beim Amt eingehen.

Anstieg bei Förderanträgen bemerkbar

Die verlockende Summe zur Heizungsförderung möchten sich viele nicht entgehen lassen. Robert Habeck, Bundeswirtschaftsminister (Grüne), hat hierfür einen Etat von Hunderten Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Dass Millionen bereitstehen, wissen viele, sodass die Förderanträge zum Heizungsaustausch vermehrt bei den zuständigen Stellen eingehen, heißt es.

Habeck selbst geht davon aus, dass Ende Mai die Nachfrage an Förderanträgen noch massiv steigen wird: „Die Antragszahlen sind im April noch einmal klar gestiegen. Alle Anträge bisher konnten sofort beschieden werden, und die Antragstellerinnen und Antragsteller hatten innerhalb von Minuten die Gewissheit, dass ihre neue Heizung gefördert werden kann“, so Habeck gegenüber Medienvertretern.

Wärmepumpen doch gefragt?

Laut Habecks Ministerium sollen gegen Ende Februar bereits 21.000 Antragssteller die Zusage zur Förderung der neuen Heizungsförderung erhalten. Allein hier liege die Förderungssumme bereits bei 300 Millionen Euro. Habeck äußerte sich so dazu: „Die Förderung, insbesondere auch für die Wärmepumpe, wird mehr und mehr angenommen.“ Und er führt weiter aus, dass eine klimafreundliche Heizung eine „umfassende und verbesserte Förderung“ ermögliche.

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Sollte sich die Baukonjunktur erholen, wie Habeck erwartet, so sehe er einen weiteren Anstieg des Antragsvolumens. „Ab Ende Mai rechnen wir noch einmal mit einem deutlichen Anstieg, denn dann startet die Antragsstellung für Selbstnutzende in Mehrfamilienhäusern und Wohnungseigentümergemeinschaften und wird im August auf alle weiteren Antragstellergruppen ausgedehnt“.

Verglichen zum ersten Quartal 2023 sanken die Absatzzahlen bei Wärmepumpen um etwa 52 Prozent im ersten Quartal dieses Jahres, so das Wirtschaftsministerium. Ein Hauptgrund soll die Verunsicherung der Bürger sein, so das Ministerium weiter. Es ist also davon auszugehen, dass tatsächlich zum Start der Bausaison die Bürger umdenken und die Förderanträge zum Heizungsaustausch in die Höhe schnellen.