Alarmstufe Rot: Nächstes Wildtier erobert jetzt ganz Deutschland

Ein Wildtier breitet sich in Deutschland aus
Symbolbild © istockphoto/Anna Cicala

Die Notfallmeldungen häufen sich – es herrscht Alarmstufe Rot. Dieses Wildtier erobert ganz Deutschland, wie es scheint. Wie man sich angesichts dessen korrekt zu verhalten hat, wird im Folgenden erklärt.

Es sind sehr schöne Tiere. Aber leider hinterlassen sie Schäden, unabhängig davon, wo sie auftauchen. Diese Wildtiere werden in Deutschland zunehmend zur Plage. Wie wappnet man sich am besten, wenn dieses geheimnisvolle Lebewesen nachts aus seinem Versteck kommt? Früher hatte man sich manchmal gefreut, wenn man einem von ihnen begegnet ist. Sie haben etwas Exotisches an sich und sind zudem irgendwie putzig. Aber das Wildtier wird in Deutschland unaufhaltsam zum Problem. Seine überdimensionale Ausbreitung richtet auf mehreren Ebenen Chaos und Zerstörung an.

Gehäufte Notfallmeldungen

In unserer heimischen Flora und Fauna herrscht in letzter Zeit Hochbetrieb. An der Nordsee sichtete man kürzlich völlig unerwartet diese Tiere. Aber nicht über jedes Tier können wir uns freuen. Auch wenn Waschbären aufgrund ihrer niedlichen Erscheinung erst einmal auf Sympathie stoßen, wissen es unzählige Gärtner besser, die schon ihre Erfahrung mit ihnen gemacht haben. Alarmstufe Rot herrscht allerdings, wenn aus einigen Privatschicksalen eine allgemeine Angelegenheit wird. Das Wildtier popularisiert sich in Deutschland dermaßen, dass es sich mittlerweile um eine echte Plage handelt. Aber wo liegt das Problem, wenn ein paar Waschbären mehr da draußen herumlaufen?

Lesen Sie auch
Bis zu 3.000 Euro: 2-Euro-Münze schlagartig im Wert gestiegen

Wie den meisten von uns bekannt ist, sind Waschbären Gefahr für unser Eigentum. Dachböden, Gärten, Mülltonnen – nichts ist vor ihnen sicher. Aber damit nicht genug – sie übertragen zudem Krankheiten. Mit der Tollwut, Parvovirus (Ringröteln), Leptospirose (Infekationskrankheit)  oder Baylisascaris procyonis (Spülwurm) können unsere Haustiere sich bei ihnen anstecken – und manchmal sogar wir selbst. Außerdem sind sie laut in der Nacht und sorgen im Straßenverkehr für Gefahren. Aber die größte Problematik ergibt sich daraus, dass Waschbären sich invasiv verhalten, was bedeutet, dass sie einheimische Arten verdrängen. Dies wiederum bringt das Öko-System aus dem Gleichgewicht. Wie geht man also mit dem Problem um?

Wildtier bereitet Deutschland Sorgen

Das ökologische Ungleichgewicht ist der Hintergrund, warum uns mehr und mehr Waschbären überrennen. Durch den Klimawandel steigen die Temperaturen und so überleben sie vermehrt den Winter. Das macht bodenbrütenden Vögeln wie Rebhühnern, Fasanen oder Wiesenvögeln das Leben schwer. Deutschlands sich so stark ausbreitende Wildtier frisst die Eier oder Küken einfach auf. Auch Amphibien wie Frösche und Kröten fallen dem gefräßigen Waschbären zum Opfer. Ebenso verschwinden Schnecken, Würmer und Insekten. Wie wir wissen, sind gerade letztere essenziell für die gesamte Umwelt. Die perfekte Methode gegen die Waschbär-Plage gibt es nicht. Die beste scheint derzeit die Jagd zu sein.