Alle Sorten: Eisdielen müssen ihre Kugel Eis noch teurer machen

Eine Eiswaffel steht in einer Halterung auf einer Theke. Darin befinden sich 2 Kugeln Eiscreme in den Geschmäckern Schokolade und Pistazie.
Symbolbild © istockphoto/Dina Ivanova

In diesem Jahr zeigt sich, dass viele Eisdielen die Kugel Eis deutlich teurer anbieten als noch in den vergangenen Jahren. Die Gründe dafür sind vielschichtig und könnten für weitere Preiserhöhungen sorgen.

In den Eisdielen hierzulande ist derzeit zu beobachten, dass die Kugel Eis deutlich teurer ist. Verglichen mit den Vorjahren liegen die Preise auf einem Rekordniveau. Und ein Ende der Preisteigerungen scheint nicht in Sicht.

Hier kostet Eis noch mehr

Die Tage werden länger und sommerlicher. Das weckt bei vielen auch die Lust auf einen Besuch in der Eisdiele ihres Vertrauens. Doch beim Blick auf die Preise stellt man schnell fest, dass die Eisdielen die Kugel Eis aktuell deutlich teurer anbieten, als es noch im letzten Jahr der Fall war. Und damit nicht genug, denn wie derzeit Medien berichten, könnte eine Eiskugel in einer bestimmten Region jetzt noch teurer werden.

Im Landkreis München befinden sich die Eispreise mittlerweile auf einem Rekordniveau. „Es ist alles teurer geworden, der Zucker, die Sahne, die Milch, einfach generell alle Lebensmittel. Aber auch die Transportkosten und Energiekosten sind stark angestiegen“, erklärt Dardan Morina, der Besitzer des Eiscafés Florenz in Unterhaching, auf die Frage, warum die Preise dermaßen explodiert seien.

Enorme Preissteigerung beim Eis

Im Durchschnitt ist der Preis pro Kugel in der Region um zwanzig bis dreißig Cent gestiegen. Damit kostet in den Eisdielen eine Kugel Eis mittlerweile zwischen 1,70 Euro und zwei Euro. Auch wenn die Kundschaft Verständnis für die Gründe zeigt, kann auch sie ihr Geld nicht einfach vermehren. Vielen bleibt dann nur die Option, ganz auf den erfrischenden Snack zu verzichten. Doch die Eisdielenbesitzer befinden sich selbst in einer Zwickmühle.

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Denn die Kosten für Rohstoffe und Energie sind nicht der einzige Kostenfaktor, der die Preise nach oben treibt. Die Kosten für das Personal sind ebenfalls gestiegen. So schließen viele Eiscafés mittlerweile früher als gewohnt ihre Türen, um in diesem Bereich Kosten einzusparen. Doch auch ein weiterer Anstieg der Preise sei zum jetzigen Zeitpunkt nicht auszuschließen.

Die Preise könnten erneut steigen

„Wenn die Kosten der Lebensmittel weiter so stark steigen, müssen wir vielleicht auch die Preise weiter anpassen“, erklärt Luca Peressutti, Inhaber der Eisdiele Il Gelato Italiano in Grünwald. Derzeit macht den Betreibern oftmals noch das Wetter einen Strich durch die Rechnung.

Doch auch hier zeigen sich viele zuversichtlich. So ergänzt Peressutti: „Wenn endlich die Sonne mehr scheint, dann glaube ich, dass das Geschäft auch diese Saison sehr gut laufen wird.“ Ob die Eispreise in den nächsten Jahren weiter steigen werden, bleibt abzuwarten.